Stronach/Lintl: Folgen der Industrieabwanderung werden spürbar

Kaufkraft sinkt parallel zu Zahl der Industriebetriebe

Wien (OTS) - "Der deutliche Rückgang der Kaufkraft in Wien ist eine Folge des Rückgangs der Industrie und der produzierenden Betriebe", stellt die Wiener Landesobfrau des Team Stronach, Jessi Lintl, in Reaktion auf die aktuellen Zahlen der Regiodata fest. Lintl verweist auf eine Studie der Industriellenvereinigung, wonach die Zahl der produzierenden Betriebe 1995 noch bei 259 mit mehr als 100 Mitarbeitern lag, doch 2010 nur noch bei 194 mit ca. ebenso vielen Mitarbeitern. "Auch, wenn die Wertschöpfung gestiegen ist, finden doch immer weniger Menschen - vor allem weniger qualifizierte Arbeitskräfte eine Beschäftigung in der Industrie", erklärt Lintl.

Grund für den Kaufkrafteinbruch seien "die zu hohen Lohnkosten und die überbordende Bürokratie" in unserem Land, wie heute auch die Industriellenvereinigung wieder bestätigt habe, so Lintl. "Durch den Zuzug vieler einkommensschwacher Familien in den letzten Jahren, und durch den Trend zur Verlegung des Wohnsitzes in die grüne Peripherie der Bundeshauptstadt bei Menschen mit höheren Einkommen, verarmt Wien", macht Lintl aufmerksam.

"Wir vom Team Stronach fordern hier von der Regierung rasche Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Die KMUs müssen steuerlich entlastet werden und die Gewerbeordnung gehört entrümpelt, damit Wien als Produktionsstandort wieder attraktiv wird. Ansonsten werden immer mehr produzierende Betriebe ihre Zelte abbauen und im nahen Ausland wieder aufschlagen, wo sie günstigere Bedingungen vorfinden", mahnt Lintl.

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