FPÖ-Leyroutz: "Anstatt Gesundheitsversorgung zu sichern, verschwendet SPÖ-Gesundheitsreferentin Steuergelder für Doppelgleisigkeit!"

Kein einziges sinnvolles Projekt zur Verbesserung der ambulanten Versorgung

Klagenfurt (OTS) - Während die ambulante Gesundheitsversorgung in Kärnten durch niedergelassene Ärzte teilweise gefährdet ist und dringend Projekte notwendig sind, die die drohenden Engpässe verhindern, vergeudet die zuständige Referentin LhStv. Dr. Beate Prettner Fördergelder für noch mehr Bürokratie. Darauf macht heute der Klubobmann der Kärntner Freiheitlichen, Mag. Christian Leyroutz, aufmerksam. Er bezeichnet es als "reine Geldverschwendung", dass Prettner der Kabeg 120.000 Euro zuschiebt, damit diese eine Servicestelle für junge Ärzte einrichtet.

Das sei eine sinnlose Doppelgleisigkeit, weil es ohnehin eine Anlaufstelle für Mediziner gibt, nämlich die Ärztekammer. Die habe man gar nicht gefragt. Überdies sei es ohnehin schon eine selbstverständliche Aufgabe der Kabeg, Turnusärzte und Famulanten in den Landespitälern zu betreuen. Da brauche man nicht die zusätzliche Schaffung von zwei Dienstposten um 120.000 Euro. "Damit macht Prettner nur ihrem Parteifreund Gabriel in der Kabeg eine Freude, aber sonst niemandem", so Leyroutz.

Mit Recht habe die Apothekerkammer auch die 350.000 Euro für ein Projekt zur Medikamentenreduzierung im LKH Villach angeprangert. "Statt dass Prettner diese knapp 500.000 Euro in die Verbesserung der ambulante Versorgung investiert, bläht sie die Gesundheitsbürokratie auf", meint Leyroutz. Mit den 500.000 Euro hätte man beispielsweise probeweise einen Pool von Vertretungsärzten finanzieren können, der Landärzte bei den nächtlichen Bereitschaftsdiensten unterstützen könnte. "Es zeigt die Konzeptlosigkeit auf, wenn Prettner Gelder, welche sie zur Stärkung der ambulanten Versorgung einsetzen sollte, nur in die Spitäler pumpt", betont Leyroutz abschließend.

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