"Universum spezial: More than Honey - Bitterer Honig" am 22. April um 20.15 Uhr in ORF 2

TV-Premiere des preisgekrönten Dokumentarfilms über das globale Bienensterben, mehr zum Thema "Bienen" in "heute leben" und "Newton"

Wien (OTS) - Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Über die Ursachen wird noch gerätselt, aber schon jetzt ist sicher: Es geht um mehr als nur um ein paar tote Insekten und um wesentlich mehr als um Honig, wie Markus Imhoofs vielfach preisgekrönter und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierter Dokumentarfilm "More than Honey" zeigt. "Universum Spezial" präsentiert die TV-Premiere der 2012 entstandenen tief beeindruckenden Bestandsaufnahme des Bienenlebens, die sich zu einer traurigen Diagnose unserer Zeit verdichtet, am Dienstag, dem 22. April 2014, um 20.15 Uhr in ORF 2. Die Beziehungen zwischen Mensch und Honigbiene verraten viel über uns, über die Natur und über unsere Zukunft. "Wenn die Biene ausstirbt, stirbt nach vier Jahren auch der Mensch aus", prognostizierte schon Albert Einstein.

Mehr zum Thema "Bienen" gibt es auch in "heute leben", wo am Donnerstag, dem 17. April, um 17.30 Uhr in ORF 2 Bienenexperte DI Dr. Stefan Mandl anhand eines Bienenschaukastens im Studiogarten Einblick in das Leben eines Bienenvolkes gibt, und in "Newton" (19. April, 18.40 Uhr, ORF eins).

Universum spezial: "More than Honey - Bitterer Honig"

Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Bienenvölker dieser Erde ihre Kräfte zu verlieren. In "More than Honey" geht der renommierte Schweizer Regisseur und Enkel einer Imkerfamilie Markus Imhoof dem mysteriösen Bienensterben von Kalifornien bis China auf den Grund und präsentiert - ausgehend von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern - einen faszinierenden Blick in das Universum dieses Wundertiers. Mit ungeahnter Präzision macht der Film das Leben der Biene sichtbar und porträtiert vor allem auch diejenigen, die am meisten davon profitieren: die Menschen. Während ein Schweizer Bergimker das Bienensterben mit Traditionstreue abzuwehren versucht, ist die Apokalypse in China schon längst Realität. Imhoof trifft hier auf das Geschäft mit den Pollen. Er spricht mit einem quer durch die USA ziehenden Bienenchauffeur und mit Königinnenzüchtern, die ihre lebendige Ware per Post in die ganze Welt verschicken.

Keinem anderen Tier wird heute ein so hohes Maß an Quantität und Qualität abverlangt wie der Biene: Markus Imhoof spürt den Bedeutungen nach, die das fleißige Insekt seit ewigen Zeiten für den Menschen verkörpert und öffnet dabei - mittels spektakulärer Aufnahmen - den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Mehr zum Thema "Bienen" in "heute leben" und "Newton"

"heute leben" setzt ein Zeichen für Natur- und Umweltschutz und hat ab Donnerstag, dem 17. April, fixe Studiogäste - ein ganzer Bienenstaat wird den Sommer im Studiogarten verbringen. An einem Bienenschaukasten können die "heute leben"-Zuseher/innen im wahrsten Wortsinn Einblick in das Leben eines Bienenvolkes nehmen. Wolfram Pirchner begrüßt um 17.30 Uhr in ORF 2 DI Dr. Stefan Mandl, der als langjähriger Koordinator der Arbeitsgemeinschaft Bienenforschung an der Universität für Bodenkultur in Wien und aktiver Bio-Berufsimker live in "heute leben" die Wunderwelt der Bienen und deren Bedeutung für die Bestäubung der Pflanzenwelt erklärt.

Sind Neonicotinoide tatsächlich der Hauptfeind der Biene oder gibt es ganz andere Ursachen für den Verlust von Bienenvölkern? "Newton" berichtet am Samstag, dem 19. April, um 18.40 Uhr in ORF eins über den Stand der Forschung und neue Erkenntnisse. Am Dienstag, dem 22. April, zeigt "heute leben" schon vorab Szenen der "Universum Spezial"-Ausgabe "More than Honey - Bitterer Honig". Am Mittwoch, dem 24. April, erklärt "heute leben"-Gärtnermeister Franz Gabesam, welche Pflanzen und Sträucher besonders reichhaltige "Bienenweiden" sind. Am 30. April erklärt "heute leben"-Apothekerin Mag. Irina Schwabegger-Wager, was bei Insektenstichen hilft.

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