Stronach/Steinbichler: Anti-Antibiotika Strategie muss international werden

Antibiotika-Fische vergiften unseren Lebensmittelmarkt

Wien (OTS) - "Die Antibiotika-Strategie von Gesundheitsminister Alois Stöger mit dem Ziel der Eindämmung des Antibiotika-Missbrauchs in der Nutztierhaltung ist im Hinblick auf den Schutz der Tier- und damit der Humangesundheit sehr zu begrüßen. Dennoch darf der Minister nicht vergessen, dass Österreich keine Insel der Seligen ist", stellt Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler zur neuen Veterinär-Antibiotika-Mengenströme-Verordnung fest. Schließlich komme ein beachtlicher Teil der im österreichischen Handel angebotenen Lebensmittel tierischen Ursprungs aus dem Ausland und unterliege somit keiner derartigen Kontrolle.

Steinbichler erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die heutzutage angebotene Tiefkühlware bei Fisch und Meeresfrüchten fast ausschließlich aus Aquakulturen mit Massenzucht stamme. "In den Pangasiusfarmen im Mekongdelta werden Antibiotikapulver säckeweise von den Booten ins Wasser geschüttet", berichtet Steinbichler. Hier bedürfe es nicht nur nationaler sondern vor allem internationaler Bemühungen auf EU-Ebene, um diesen "beunruhigenden Entwicklungen Einhalt zu gebieten" und "die österreichischen Konsumenten vor diesen vergifteten Lebensmitteln schützen" zu können, appelliert der Team Stronach Agrarsprecher an die gesamte Bundesregierung hier aktiv zu werden.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0001