Balance für den Kopf

Mit den richtigen Strategien gegen Burnout, Grübeln und Angst

Wien (OTS) - Nach dem langen und bewegungsarmen Winter entscheiden sich viele Menschen zu einer Fasten- oder Entschlackungskur, um den Körper von abgelagerten Giften zu befreien und zur Ruhe zu kommen. Was aber tun, wenn die Gedanken Gift für den Körper sind? Auch Gedankenkreisen und emotionale Belastung können krank machen.

Psychologe Dr. Norman Schmid liefert wirkungsvolle Strategien gegen das Grübeln.

"Zuviel denken macht krank. Es macht erschöpft, ängstlich, gereizt, verzweifelt und leer. Manche macht es auch körperlich oder psychisch krank", so Schmid.

Das Gehirn ist von früh bis spät einer Flut von Reizen ausgesetzt, von den Frühnachrichten über die Werbung unterwegs bis zum Multitasking im Büro. Da es nicht alle Informationen aufnehmen kann, muss es sie filtern. Das bündelt Energie, und Reize werden zunehmend zur Belastung.

Wenn auch Gedanken zur Belastung werden, weil Ängste, Befürchtungen oder ein allzu großes Arbeitspensum das Denken regieren, führt das zu ständiger Anspannung, fehlender Energie und Motivation. Negatives Denken kann langfristig krank machen oder bestehende Krankheiten verstärken. Das Gehirn in den "Leerlauf" schalten zu lassen ist für die Erholung nicht nur sinnvoll, sondern sogar notwendig.

"Nicht immer denken!", ist die Antwort des Psychologen darauf. In seinem gleichnamigen neuen Ratgeber erklärt er, was in unserem Gehirn vorgeht, wenn die Gedanken kreisen, und wie es gelingt, Beschwerden zu bewältigen. Dazu versammelt er wirkungsvolle Strategien zum Abschaltenlernen und -üben. Von der Achtsamkeitsmeditation über Kognitive Umstrukturierung, Hypnose und Neurofeedback werden verschiedene Methoden einfach erklärt, mit Fallbeispielen nachvollziehbar gemacht und durch praktische Übungen ergänzt.

Dabei geht es nicht um völlige "Gedankenlosigkeit", sondern vielmehr darum, das Denken gezielt zu lenken, um das Überhandnehmen negativer Gedanken zu vermeiden und positive Effekte zu verstärken. Da Denken und Wahrnehmung zu großen Teilen unbewusst ablaufen, gilt es sich diese Abläufe bewusst zu machen. Denn wer sich ihrer bewusst ist, kann sie beeinflussen - und damit scheinbar ausweglose Gedankenspiralen lösen.

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