FP-Waldhäusl: Schluss mit weiteren Schröpfaktionen zu Lasten unserer Wirtschaft

FP-NÖ erteilt Ausweitung der LKW-Maut klare Absage

St. Pölten (OTS) - "Ich sehe darin nur eine weitere Form der Abzocke der ohnehin schon leidgeprüften Wirtschaft", stellte heute der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl zur diskutierten Ausweitung der LKW-Maut auf Bundes- und Landesstraßen fest. Längerfristig würde diese nicht nur die Wirtschaft schädigen, sondern sich in Preiserhöhungen niederschlagen. "Ganz klar, dass die Wirtschaft auf die erhöhte Maut reagieren müsste und der Konsument in letzter Instanz dann dieses Mehr an Kosten zu übernehmen hätte", ist Waldhäusl überzeugt.

Schon jetzt würden sich die Vignetten- und Maut-Gebühren massiv zu Buche schlagen, eine weitere Erhöhung bzw. Ausdehnung wäre für viele Betriebe existenzbedrohend. "Österreich leidet unter einer Rekordarbeitslosigkeit, die Wirtschaft unter einer der höchsten Abgabenquoten Europas und anstatt dieser wirtschaftsfeindlichen Entwicklung entgegenzuwirken, überlegt man den nächsten Coup, unsere Betriebe noch weiter auszubluten", ärgert sich Waldhäusl.

Darüber hinaus sei zu befürchten, dass, sollte diese flächendeckende Ausweitung der LKW-Maut kommen, es nur ein kleiner Schritt wäre, diese auch für PKWs einzuführen. "Es muss auch den Herrschaften von ÖVP und SPÖ endlich einmal klar werden, dass unsere Wirtschaft keine unerschöpfliche Melkkuh ist. Anstatt diese permanent zu schröpfen, um diverse Budgetlöcher zu stopfen, wären ÖVP und SPÖ gut beraten, endlich eine vernünftige Verwaltungs- und Strukturreform auf den Weg zu bringen", so Waldhäusl abschließend.

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