TV-MEDIA exklusiv: Wrabetz' Zukunftsprojekt heißt "My ORF"

ORF-Chef zieht im Interview Bilanz und verrät erste Details zur neuen Super-App des ORF

Wien (OTS) - In der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Fernsehmagazins TV-MEDIA gibt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz erstmals detaillierten Einblick in seine Pläne für die zweite Hälfte seiner laufenden Funktionsperiode.

Im Interview kündigt Wrabetz etwa die neue Super-App "My ORF" an:
"Wir wollen eine Internet-Applikation schaffen, die die Stärken von linearem, also klassischem TV-Programm und der TVThek quasi vereint und sie personalisierbar macht."

Darüber hinaus plant der ORF-Chef ein Update für ORF Online mit mehr Bewegtbild und einen neuen, stark erweiterten Onlineshop, "über den wir Archivschätze des ORF kostenpflichtig vertreiben können."

Wrabetz' Blick zurück auf die vergangenen zweieinhalb Jahre: "Wenn etwas schmerzt, dann dass die Gebührenrefundierung nicht fortgesetzt wurde." Und: "Wenn wir mehr Geld hätten, müssten wir vor allem bei ORF eins ansetzen, und zwar mit österreichischen Eigenproduktionen, aber eher nicht Dokusoaps."

Wrabetz kündigt einen Nachfolger für "Wetten, dass?" an und signalisiert des weiteren Interesse an den demnächst zu vergebenden TV-Rechten für die Fußball-Europa-League, "aber wir werden abzuschätzen haben, ob es realistisch machbar ist bzw. in welchem Ausmaß wir uns hier engagieren."

Sein Verhältnis zu Werner Faymann beschreibt der ORF-Chef so:
"Sachlich und persönlich pflege ich mit dem Bundeskanzler einen vollkommen korrekten und offenen Umgang."
Und Wrabetz zu seinen ORF-Direktoriumskollegen: "Es gibt eine über weite Strecken friktionsfreie Zusammenarbeit - besser als in einigen Perioden davor."

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