FPÖ: Kickl: Darabos distanziert sich von eigener Parteigeschichte

Burschenschafter an SPÖ-Gründung maßgeblich beteiligt

Wien (OTS) - "SPÖ-Geschäftsführer Darabos schreckt in seiner geifernden Polemik gegen die FPÖ nicht einmal vor einer Distanzierung von der eigenen roten Parteigeschichte zurück", kommentiert FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Kickl aktuelle Aussagen aus der SPÖ-Zentrale. "Es sei ihm in Erinnerung gerufen, dass mit Viktor Adler und Engelbert Pernerstorfer zwei wesentliche Mitbegründer der österreichischen Sozialdemokratie Burschenschafter waren", erklärt Kickl. Und auch ein heute maßgeblicher roter Politiker wurde in einer Studentenverbindung politisch sozialisiert: Wiens Bürgermeister Michael Häupl, der immerhin acht Jahre lang Band und Mütze einer Kremser Verbindung trug, ehe er sich der SPÖ anschloss.

"Burschenschafter sind und waren aufrechte Demokraten, viele von ihnen Sozialdemokraten. Doch diese Sozialdemokraten mussten in der SPÖ den Eurokraten weichen. Ihre politische Heimat ist heute die soziale Heimatpartei FPÖ", so Kickl.

Anstatt mit der älteren Parteigeschichte abzurechnen, solle sich Darabos lieber um die Entgleisungen kümmern, die seine Funktionäre in letzter Zeit hingelegt hätten. "Für den unsäglichen Nazi-Vergleich des Villacher Bürgermeisters Manzenreiter vermisse ich bis heute jedes Wort der Kritik. Im Gegenteil: Von seiner Kärntner Parteifreunden wird er dafür sogar noch gelobt", empört sich Kickl.

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