Österreichische Schüler gewinnen bei internationalem Jungunternehmer-Wettbewerb

Landertshammer: JUNIOR-Company-Programm zeigt Schülern wie Unternehmertum funktioniert

Wien (OTS/PWK253) - Bei der europäischen "JungunternehmerInnen Handelsmesse" von "Junior Achievement - Young Enterprise Europe" konnte Österreich zwei der begehrten Auszeichnungen mit seinen JUNIOR Companies erringen. Die Europäische Handelsmesse ist Treffpunkt und Ausstellungsplatz für von Schülern gegründete "JUNIOR Companies" aus ganz Europa und fand von 2. bis 4. April in Haifa/Israel statt. 32 Jungunternehmen aus ganz Europa waren vor Ort, haben ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen der Öffentlichkeit präsentiert und wurden von einer Fachjury beurteilt. Österreich war mit zwei JUNIOR Companies auf der Messe vertreten, welche die Preise für die "beste internationale Zusammenarbeit" sowie für das "beste Unternehmen in der Gesamtwertung" gewannen.

"Österreich braucht kreative junge Menschen, die Freude am Unternehmertum haben und schon während ihrer Schulzeit lernen, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen. Die Sieger, wie auch alle Teilnehmer des Schüler-Unternehmen-Wettbewerbs sind das beste Beispiel dafür", betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Wirtschaftskammer begleitet die Initiative JUNIOR seit Beginn und sieht Angebote, wie den Unternehmerführerschein und JUNIOR, zur Förderung von Stärken als besonders wichtig an. Landertshammer: "Zur Sicherung unseres Wirtschaftsstandortes benötigen wir die Schulen als Partner, die sich den individuellen Fähigkeiten der Jugendlichen widmen und sie mit den Kompetenzen für Arbeits- und Berufswelt ausstatten." Mit dem Junior-Company Programm tauchen 15- bis 19jährige Schüler aktiv in die Wirtschaftswelt ein, indem sie ein eigenes real wirtschaftendes Unternehmen mit echten Produkten oder Dienstleistungen gründen und führen - von der Geschäftsidee über Produktion bis zum Jahresabschluss, von der Personalentscheidung über Marketing bis hin zu Präsentation und Verkauf auf österreichischen oder europäischen Handelsmessen.

Das Team der "kajut JUNIOR Company" des BG Wasagasse aus Wien erhielt den "Enterprise without Borders" Award für die beste internationale Zusammenarbeit. Die Schüler des Jungunternehmens stellen trendige, umweltfreundliche Taschen aus gebrauchten Kaffeesäcken her und verkaufen diese an ein internationales Publikum. Ein Teil der Einnahmen des Unternehmens wird in ein Projekt zur Förderung des nachhaltigen Kaffeeanbaus von Kleinfarmern in Brasilien investiert.

Das zweite österreichische Team, die "levedrink JUNIOR Company" des Lernzentrum W@lz in Wien, wurde mit dem Preis "Best Overall Company" aus allen teilnehmenden Teams gekürt. Die Schüler haben das Getränk "leve" erfunden, das bereits in mehreren Bars und Trendlocations in Wien erhältlich ist und nun auch einem internationalen Publikum vorgestellt wurde. Das Getränk mit dem Geschmack von Rosen, Hibiskus, Ingwer und Zitrone fand bei Publikum und Jury großen Anklang. Die Professionalität der Präsentation, das gut durchdachte Businessmodell und die wirtschaftlichen Kenntnisse der Schüler führten schließlich zum Sieg.

"Es ist außergewöhnlich, dass gleich zwei Preise der Jury an Teams aus einem Land vergeben werden", erklärt Stephan Hörandner, Projektleiter von JUNIOR Enterprise Austria. "Dies spricht sehr für die Qualität der JUNIOR Unternehmen in Österreich und der wirtschaftlichen Ausbildung der Schulen, an denen diese gegründet werden. Eine internationale Handelsmesse ist für jedes Unternehmen eine große Herausforderung, und unsere Schüler haben diese Aufgabe mit Bravour gemeistert." Neben der professionellen Präsentation des eigenen Unternehmens stellen sich auch logistische Herausforderungen. Der Import von Produkten und Lebensmitteln in Länder mit strengen Sicherheitsbestimmungen erfordert neben Fachwissen oft auch gute Verbindungen - hier konnten die Schüler ihre persönlichen Kompetenzen unter Beweis stellen: levedrink konnte den Spartenobmann für Transport und Verkehr der WKÖ, Alexander Klacska, als persönlichen Coach gewinnen, der das Team beim Export der Getränkedosen unterstützte. (BS)

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