Neues Volksblatt: "Europapolitik" von Markus EBERT

Ausgabe vom 10. April 2014

Linz (OTS) - An der Aufgabe, bei der EU-Wahl 2014 für die FPÖ ein besseres Ergebnis einzufahren als das 2009 der Fall war, wird der neue blaue Spitzenkandidat Harald Vilimsky nicht scheitern. Die Ausgangsposition von 12,7 Prozent ist so niedrig, als dass sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Wahlabend nicht als Sieger feiern lassen könnte. Völlig belanglos ist, dass mit Vilimsky nun einer die blaue Fahne hochhält, der sich bisher nicht als Europapolitiker hervorgetan hat. Aber um Europapolitik geht es der FPÖ ja ohnehin nicht, sondern im Gegenteil: Man braucht die EU ja bloß als Feindbild, um eine größtmögliche innenpolitische Mobilisierung zu erreichen.
Vilimsky passt bestens ins Kuriositätenkabinett, das von Österreich aus in die EU-Welt zieht. Martin Ehrenhauser (nunmehr Europa anders) und Angelika Werthmann etwa hatten es auch schon mit Hans-Peter Martin probiert, Ewald Stadler (Rekos) irrlichterte im blau-orangen Spek-
trum, und die SPÖ hat sich mit Eugen Freund ein Fernsehgesicht in die Auslage gesetzt, das freilich auch noch nicht die erhofften Quoten gebracht hat.
Wem es daher am 25. Mai tatsächlich um österreichische Europapolitik geht, der sollte seinen Fokus auf Othmar Karas und dessen ÖVP-Team richten. Hier sind rot-weiß-rote Europäer am Werk, die wissen, worum es geht: Um das Mitreden und Mitbestimmen Österreichs in einem Europa, in dem noch vieles besser gemacht werden kann.

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