Bundesjugendsingen findet 2017 statt

Jugendministerin Karmasin und die Jugendlandesräte einigen sich auf eine Neuausrichtung ab 2017

Wien (OTS) - Viel wurde in den letzten Wochen über eine Weiterführung des Bundesjugendsingens spekuliert. Durch die notwendige Konsolidierung des Bundesbudgets müssen auch im Jugendministerium Anpassungen bei den Projektförderungen vorgenommen werden. Die Förderung von 300.000 Euro für das Bundesjugendsingen wurde von den Mitarbeitern des BMFJ ebenfalls evaluiert.

Jugendministerin Sophie Karmasin konnte heute eine Weiterführung des Bundesjugendsingens zusagen und einigte sich mit den Landesjugendreferentinnen und Landesjugendreferenten der neun Bundesländer auf eine Neuausrichtung des Projektes: "Tausende Jugendliche nehmen am Bundesjugendsingen sowie an den Landeswettbewerben teil. Ich freue mich, dass wir auch in den kommenden Jahren dieses traditionsreiche Projekt fortsetzen können. Das Bundesjugendsingen führt Jugendliche aus ganz Österreich zusammen und fördert einen künstlerischen Austausch", so Jugendministerin Karmasin.

Die LandesjugendreferentInnenkonferenz stellte auf ihrer heutigen Sitzung in St. Gilgen fest, dass das Bundesjugendsingen ein Erfolgsprojekt der Zusammenarbeit der Länder und des Bundes darstelle und ein wesentlicher und bedeutsamer Beitrag zur Entwicklung der teilnehmenden jungen Menschen im Sinne jugendpolitischer Zielsetzungen leiste.

Der steirische Jugendlandesrat Michael Schickhofer freut sich auf die Ausrichtung des nächsten Bundesjugendsingen in der Steiermark: "Das ist ein wichtiges Bekenntnis zur Musik und Kreativität der jungen Künstlerinnen und Künstler".

Das Bundesjugendsingen wird 2017 in einer pädagogisch und organisatorisch neuen Form stattfinden. Eine Arbeitsgruppe unter Federführung des BMFJ und dem ausführenden Land Steiermark sowie dem Land Kärnten und anderen interessierten Bundesländern und Expertinnen und Experten wird, unter Bedachtnahme auf die geplante Evaluation des Bundesjugendsingens, bis Ende des Jahres 2014 ein neues Konzept ausarbeiten. Der Finanzierungsrahmen für das Bundesjugendsingen 2017 wird nach einem Kostenaufteilungsschlüssel von 50 % Bund und 50 % ausrichtendes Veranstaltungsland für 2017 beibehalten.

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