Stronach/Steinbichler: Handel muss Bauern mitverdienen lassen

Faire Preise sind nicht nur Zeichen der Wertschätzung sondern Überlebensgrundlage

Wien (OTS) - "Mit Minus 25 Prozent auf Bioprodukte und Milchprodukte locken die Supermarktketten gerne und fahren damit nicht nur hohe Umsätze ein, sondern präsentieren sich auch als nachhaltig und ökobewusst. In Wahrheit geschieht dies allerdings auf Kosten der Bauern, deren Mehraufwand bei der Regionalen Bewirtschaftung kaum abgegolten wird", kritisiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler. Das Argument der Handelsketten, "man biete den Bauern wichtige Absatzmöglichkeiten", lasse Steinbichler in diesem Zusammenhang nicht gelten und appelliert an Bundesminister Andrä Rupprechter, sich bei den Handelsketten für faire Preise gegenüber den Bauern einzusetzen.

Der österreichische Warenkorb sei deutlich teurer als der in der Bundesrepublik Deutschland, so der allgemeine Eindruck in der Bevölkerung. Wohin die Margen bei den Grundnahrungsmitteln in Österreich gehen, sei klar, nämlich an den Handel. "Die Bauern schauen durch die Finger", macht Steinbichler aufmerksam und verlangt, dass der Handel den Bauern "den versprochenen Aufschlag von 2 Cent bei der gentechnikfreien Milch bezahlt". Steinbichler gibt zu Bedenken: "Nur wenn unsere Bauern, viele davon bäuerliche Familienbetriebe, auch von ihrer Arbeit leben können, werden die Österreicher auch morgen noch wertvolle regionale Nahrungsmittel in den Regalen vorfinden. Die österreichischen Konsumenten bevorzugen und verlangen regionale Produkte und sind auch bereit mehr dafür zu zahlen, wenn das Geld auch am Bauernhof ankommt."

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