Pensionen - Stronach/Dietrich: Aktuelles System ist unfair und ein Kastenwesen

Einheitliche Regeln für alle Arbeitnehmer gefordert

Wien (OTS) - "Das aktuelle Pensionssystem ist unfair und kommt einem Kastenwesen gleich. Für alle Arbeitnehmer der Republik - also Arbeiter, Angestellte und Staatsbedienstete - egal ob Bund, Land oder Gemeinde - können nur die gleichen Regeln gelten, so wie für alle auch die Menschenrechte gleichermaßen gelten", erklärte die geschäftsführende Klubobfrau und Sozialsprecherin des Team Stronach, Waltraud Dietrich, nach der aktuellen Aussprache im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Doch die Pensionsreform mit einem einheitlichen Pensionskonto für alle, die das Team Stronach will, "wird in dieser Regierungsperiode nicht einmal ansatzweise verhandelt", kritisierte Dietrich.

"Fairness bedeutet für uns das Herstellen der Gerechtigkeit im Pensionssystem. Also ein Pensionskonto und ein System für alle Angestellten und eines für alle Selbstständigen, immer zu den gleichen Bedingungen, insbesondere, wenn der Steuerzahler der Dienstgeber ist", sagte Dietrich. Bei der Sonderpensionsbegrenzung werden derzeit lediglich Sonderpensionen von jenen Beziehern verhandelt, die zusätzlich zu den bestehenden Regelungen noch bessere Konditionen haben.

Für das Team Stronach stehe aber fest: "Nichts, was der Steuerzahler zu finanzieren hat, darf die Beiträge der Höchstbeitragsgrundlage im derzeitigen ASVG überschreiten. Es darf niemals Klassenunterschiede von Bürgern geben", bekräftigte Dietrich die Haltung zum Team Stronach Pensionskonto.

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