Stadler/Androsch: Verbesserungen bei der Franz-Josephs-Bahn gefordert

Neues Wagenmaterial und neuer Takt sollen Angebot attraktivieren

St. Pölten, (OTS/SPI) - Die Franz-Josefs-Bahn ist eine der Lebensadern des Wald- und Weinviertels und verbindet Gmünd mit der Bundeshauptstadt. Doch die Attraktivität der historischen Linie lässt derzeit zu wünschen übrig. Vor allem die langen Fahrzeiten sind für die Fahrgäste, darunter viele Pendlerinnen und Pendler, problematisch und belastend. Am Donnerstag beschäftigt sich daher auch der NÖ Landtag mit dem Thema. "Derzeit braucht man von Gmünd bis Wien weit über 2 Stunden. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf", umreißen LR Ing. Maurice Androsch, selbst Waldviertler, sowie SPNÖ-Vorsitzender Bgm. Mag. Matthias Stadler, die derzeitige Rahmenbedingungen. "Um die Situation zu verbessern, sind unbedingt zwei Maßnahmen zu setzen. Zum einen sollten so rasch wie möglich die neuen Desirio ML Züge, welche die ÖBB unter dem Namen 'ÖBB cityjet' einsetzen wird, auf dieser so wichtigen Strecke zum Einsatz kommen. Nach einer Überprüfung und Anpassung der baulichen Gegebenheiten ist ein Einsatz ab dem Jahr 2017 anzustreben. Zum anderen ist aber auch ein neuer Taktverkehr notwendig", erläutert LR Androsch. "Allein durch den Einsatz der neuen Züge auf der Strecke könnte die Fahrzeit auf unter 2 Stunden reduziert werden. Doch diese Züge sind nicht nur schnell, sondern sie sind auch besonders komfortabel für die Bahnreisenden sowie die Pendlerinnen und Pendler", ergänzt Stadler.

"Der Vorteil der Franz-Josefs-Bahn ist, dass diese durchgehend elektrifiziert und zwischen Wien und Absdorf-Hippersdorf zweigleisig ist. Probleme liegen derzeit im nicht durchgehenden zweigleisigen Ausbau, im Fehlen eines attraktiven Taktverkehrs und langer Fahrzeiten. Als Verbesserungen sollten die dringend notwendige Modernisierungs- und Baumaßnahmen vorgezogen werden, die Fahrzeiten zwischen Gmünd - Wien FJBf auf unter 2 Stunden reduziert und ein durchgehender und konsequenter Taktverkehr geschaffen werden. Ebenso notwendig ist die Führung zusätzlicher Zugspaare während der Pendler-Stoßzeiten in der Früh und am Abend. Zudem sollten einige Züge, die bis jetzt von Wien nach Sigmungsherberg geführt werden, bis Gmünd verlängert werden. Die Franz-Josefs-Bahn ist eine Lebensader der Region. Sie für die Menschen attraktiver zu machen ist daher ein entscheidender Schritt, für das Waldviertel aber auch für ganz Niederösterreich", so LR Maurice Androsch und SPNÖ-Chef Stadler abschließend.
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