VP-Hoch ad Wiener FPÖ/SPÖ: ÖVP Wien für starke AHS und starke NMS

Weiterentwicklung der "Neuen Mittelschule" in Richtung "Wiener Mittelschule" forcieren

Wien (OTS) - "Offensichtlich liegen sowohl bei SPÖ als auch FPÖ Welten zwischen dem Lesen und dem Verstehen eigentlich nicht allzu komplexer Texte", erklärte heute der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Alfred Hoch, im Hinblick auf die Reaktionen der beiden Parteien zur Forderung der ÖVP Wien nach Forcierung der "Wiener Mittelschule". Um das Aufnahmevermögen der beiden Parteien nicht allzu sehr zu strapazieren, für sie noch einmal zusammengefasst, worum es eigentlich geht: Während das Gymnasium bei allen Leistungstests beweise, dass es funktioniert, sei dies bei der "Neuen Mittelschule" nicht der Fall. "Deshalb braucht es dringend eine sinnvolle Weiterentwicklung dieser Schulform", so Hoch.

Das Konzept der "Wiener Mittelschule" wurde 2008 zwischen SPÖ und ÖVP gemeinsam akkordiert und beinhalte zahlreiche, interessante Elemente, die als positives Vorbild für die "Neue Mittelschule" dienen können, u.a. ein Kurssystem, das Leistungsanreize setze und eine wesentlich stärkere innere Differenzierung biete, als in den "Neuen Mittelschulen" mittels "Teamteaching". "Was wir jedoch kritisieren ist der Umstand, dass Stadtrat Oxonitsch angekündigt hat, jede neue Schule in Wien als Wiener Mittelschule eröffnen zu wollen", so Hoch. Dies bedeute nämlich in der Folge, dass es keine neuen Gymnasien in der Langform für Wien mehr geben solle. "Das können wir keinesfalls befürworten", so Hoch. Deswegen werde es auch keine Zustimmung zur Abschaffung der Zweidrittel-Mehrheit in der Schulgemeinschaft geben. "Wien braucht auch wieder mehr und neue Gymnasien in der Langform, denn die Wahlfreiheit muss bestehen bleiben."

Darüber hinaus trete die ÖVP Wien für mehr Wettbewerb der Schulstandorte ein, indem die Ergebnisse der Bildungsstandards als auch des PISA-Tests auf den Schulstandort bezogen veröffentlicht werden. Dazu brauche es natürlich auch ein Mehr an Autonomie für die Schuldirektoren, um wettbewerbsfähiger werden zu können. "Schließlich geht es uns darum, mehr Qualität in die Schulen zu bringen", so Hoch, der abschließend erklärt: "Wenn wir damit für die SPÖ offensichtlich zu sehr rechts der Mitte und für die FPÖ zu sehr links der Mitte stehen, können wir wohl nur richtig liegen."

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