Gewerbliche Schulbuslenker mit Pkw oder Kleinbussen begrüßen 0,1 Promille-Grenze

WKÖ-Eberl: Gewerbliche Schülerbeförderung mit Pkw, Kleinbussen oder Bussen ist mit Abstand sicherste Methode, Schulkinder zu befördern

Wien (OTS/PWK248) - "Die Einführung einer 0,1 Promille-Grenzen für die Schülerbeförderung mit Pkw oder Kleinbussen ist für uns eine Selbstverständlichkeit", begrüßt Anton Eberl, Obmann des Fachverbandes für das Personenbeförderungsgewerbe für Pkw in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die entsprechende heutige Ankündigung von Verkehrsministerin Bures. "Die gewerbliche Schülerbeförderung mit Pkw, Kleinbussen und Bussen stellt bereits heute die mit Abstand sicherste Methode dar, Schulkinder zur Schule und von der Schule wieder nach Hause zu bringen." Insofern sei man in diesem Punkt auf einer Linie mit Verkehrsministerin Bures und unterstütze eine diesbezügliche rasche Novelle der gesetzlichen Bestimmungen für alle Schülertransporte, ergänzt der Branchensprecher.

Finanzbarkeit weiterer Maßnahmen berücksichtigen

"Für eine Diskussion über maßgeschneiderte Maßnahmen und Vorschlägen zur Schülerbeförderung stehen wir jederzeit zur Verfügung, wenn gleichzeitig die organisatorischen Auswirkungen, die Verfügbarkeit von LenkerInnen und die Finanzierbarkeit von Maßnahmen von allen Betroffenen gemeinsam evaluiert wird", hält Eberl fest. "Das Angebot von Bundesministerin Bures, mit allen Betroffenen Verbesserungsvorschlage zu diskutieren, nehmen wir natürlich sehr gerne an. Die durchschnittlichen Erlöse eines ausschließlich in der Schülerbeförderung tätigen Unternehmens lassen bereits jetzt erkennen, dass diese Gespräche für alle Betroffenen eine große Herausforderung darstellen." Gleichzeitig seien diese jedoch eine Chance, lang gehegte Kernforderungen der Branche, wie zum Beispiel einheitliche Ausweise für Taxi, Schulbus oder Krankentransportlenker, umzusetzen.

Schulbuslenker sind schon heute "Profis am Steuer"

"Die im Rahmen der Schülerbeförderung eingesetzten LenkerInnen verfügen durchwegs über langjährige Erfahrung im Lenken von Kraftfahrzeugen und werden von unseren Unternehmern selbstverständlich nach den Kriterien der Zuverlässigkeit, Seriosität und Belastbarkeit ausgewählt, um der hohen Verantwortung im Zusammenhang mit den ihnen tagtäglich anvertrauten Kindern gerecht zu werden", so der Branchensprecher. Ein Blick auf die Unfallstatistik zeigt, auf welch hohem Sicherheitsniveau Schülertransporte durchgeführt werden. Gewerbliche Schulbuslenker mit PKW und Kleinbussen müssen einen Schülerbeförderungsausweis besitzen. Dieser wird von der Behörde nur dann ausgestellt, wenn der Lenker einen einwandfreien Leumund besitzt und eine mindestens 3-jährige Fahrpraxis nachweisen kann. Die Behörde muss zudem ein ärztliches Gutachten einholen, um die gesundheitliche und geistige Eignung des Schulbuslenkers zu bestätigen. Nur wenn der Arzt ein auffälliges Verhalten feststellt, muss ein verkehrspsychologisches Gutachten eingeholt werden, fasst Eberl die schon heute bestehenden rechtlichen Anforderungen an Schulbuslenker mit Pkw zusammen.

Von den mehr als 11.600 Mitgliedern des Fachverbandes für die Personenbeförderungsgewerbe mit Pkw führen über 2.500 Mitgliedsunternehmen Schülerbeförderungen mit Pkw und Kleinbussen durch. Die in diesem Bereich landesweit tätigen Unternehmen bieten insgesamt fast 18.000 unselbständigen Beschäftigen Arbeit. (PM)

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