AK: Fakt ist - Wohnen ist viel zu teuer!

Wien (OTS) - "Wohnen wird immer mehr zum Luxus", sagt die AK. Dass Immobilien.Net von einem "erstaunlich ausgeglichenen Wiener Mietwohnungsmarkt" spricht, zeigt ein verzerrtes Bild. Den Wohnungsmarkt als ausgeglichen zu bezeichnen, weil es eine 32-Quadratmeter-Wohnung um 205 Euro netto gibt, bezeichnet die AK als Verhöhnung der Wohnungssuchenden. Unter der Annahme, dass es sich dabei um eine private Altbauwohnung handelt, liegt dieser Preis mit 6,40 Euro um gut einen Euro über dem aktuellen Richtwert - das zeigt, dass selbst für die billigste Kleinstwohnung im 15. Bezirk noch ordentliche Zuschläge verlangt werden. "Die privaten Mieten steigen seit 2005 doppelt so stark wie die Einkommen und die allgemeine Teuerung", so die AK. "Daher ist eine wirksame Mietenbremse dringend notwendig. Die AK verlangt eine Begrenzung der Zuschläge und eine Steigerung der geförderten Neubautätigkeit."

Nur ein Beispiel: Wenn eine 50 Quadratmeter Wohnung um 500 Euro "netto" zu haben ist, kommt sie "brutto" auf rund 660 Euro, also auch noch ohne Strom und Heizung. Der Medianlohn der ArbeitnehmerInnen lag 2012 bei rund 1.400 Euro netto im Monat. "Das bedeutet, dass bei diesen Mieten mehr als die Hälfte des Einkommens für eine 'warme' Wohnung draufgeht. Was soll da günstig sein?", fragt die AK.

SERVICE: Das AK Programm für billigeres Wohnen finden Sie unter www.wohnenmussbilligerwerden.at

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