WKÖ-Schultz: Unternehmensbezogene Dienstleister machen Europas Wirtschaft zukunftsfähig

Hochrangige Gruppe für unternehmensbezogene Dienstleistungen präsentiert Empfehlungen für Verbesserung der europäischen Rahmenbedingungen

Wien (OTS/PWK246) - "Die Zukunftsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, das Gelingen der Re-Industrialisierung Europas und die Chancen der europäischen Unternehmen in der globalen Wirtschaft sind untrennbar mit dem Erfolg der unternehmensbezogenen Dienstleistungen verbunden: Ohne ihren Beitrag kann Europa sein Wachstums- und Innovationspotential nicht ausschöpfen", betonte Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und des europäischen Wirtschaftskammerndachverbandes EUROCHAMBRES, anlässlich der heutigen Präsentation des Abschlussberichts der "High Level Group on Business Services", deren Mitglied sie war. Der heute Mittwoch in Brüssel präsentierte Bericht umfasst konkrete Empfehlungen an die EU-Kommission für die Verbesserung der europäischen Rahmenbedingungen für den Sektor und die Gesamtwirtschaft.

Schultz hob die überragende Rolle der vielen kleinen und mittleren Spezialisten und ihr Knowhow hervor, das besondere Herausforderungen bei Aus- und Weiterbildung sowie an die Rechtssicherheit im Binnenmarkt stelle. Schultz: "Nun gilt es, die Vorschläge der Fachleute umzusetzen: Der Fachkräftemangel muss durch konsistente und entwicklungsfähige Ausbildungsbedingungen bekämpft werden. Die Infrastruktur für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Voraussetzungen im öffentlichen Auftragswesen gehören verbessert sowie der Binnenmarkt für unternehmensbezogene Dienstleistungen ausgebaut. Europäische Anbieter brauchen mehr Unterstützung beim Schritt auf internationale Märkte."

Unternehmensbezogene Dienstleister sind leistungsfähige, flexible, aktiv und professionell agierende Unternehmen: "In den genannten Bereichen können und müssen die EU-Kommission und das am 25. Mai neu zu wählende EU-Parlament die Bedingungen aber verbessern, damit diese aktive Branche Europa in den Aufschwung führen kann", fordert die Vizepräsidentin: Die Leistungen und die Bedürfnisse der unternehmensbezogenen Dienstleister müssen von der neuen EU-Kommission im Rahmen der europäischen Wirtschaftspolitik aufgegriffen, und bei der Überprüfung der EU 2020-Strategie im Frühjahr 2015 besonders berücksichtigt werden. Die nun vorliegenden Empfehlungen sollen rasch Schritt für Schritt umgesetzt werden. (FA)

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