Werthmann: Enttäuscht über Rückzug von Ulrike Haider

Die Entscheidung vorgeblich Liberaler hatte für BZÖ-Spitzenkandidatin Konsequenzen

Wien/Brüssel (OTS) - Enttäuscht zeigte sich heute EU-Abgeordnete Mag. Angelika Werthmann zum Rückzug von DDr. Ulrike Haider-Quercia. "Wir haben die letzten Wochen perfekt zusammengearbeitet, wir haben gemeinsam ein gutes Wahlprogramm entwickelt und es ist auch eine Art von Freundschaft entstanden. Ich bedauere den Rückzug von Ulrike Haider daher sehr, zumal ich die letzten drei Wochen auf europäischer Ebene alles getan habe, um für ihre Vision, ihren bekannten Namen und ihren Ruf einzustehen. Ich habe mich - obwohl ich kein Mitglied der Familie Haider bin - gegen Verleumdung und Sippenhaftung gewehrt. Ich respektiere, dass sich Dr. Ulrike Haider angesichts dieser sich europaweit anbahnenden Diskussion für ihre Familie, ihren Beruf und gegen ein politisches Engagement entschieden hat und bleibe ihr selbstverständlich verbunden. Ich habe die letzten Tage und Wochen rund um meinen ALDE-Ausschluss viele menschliche Enttäuschungen erlebt, es ist aber kein Grund, seine Überzeugung aufzugeben", so Werthmann in einer ersten Reaktion.

"Gerald Grosz und Ulrike Haider haben mich zu einer unabhängigen Kandidatur für diese Liste bewegt und ich werde alles daran setzen, dass die Kandidatur des BZÖ für die Europawahl eine Fortsetzung findet. Jetzt erst recht, kann die Devise nur lauten. Es kann und darf nicht sein, dass sich vorgeblich Liberale in Europa aussuchen, wer Österreich im EU-Parlament vertritt", so Werthmann abschließend.

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