WALD-Stipendium: Artist-in-Residence im Wald

WALD-Verlag und Bundesforste vergeben Waldschreiber-Literaturstipendium - Wald-Hütte als Ort des kreativen Schaffens

Wien/Purkersdorf (OTS) - Gemeinsam mit dem WALD-Verlag schreiben die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) heuer bereits zum vierten Mal das Waldschreiber-Literaturstipendium aus. Das Stipendium führt den Autor oder die Autorin von Mitte Juli bis Mitte August in eine Wald-Hütte der Bundesforste und ermöglicht kreatives Schaffen abseits des Alltags und inmitten der Natur. "Von jeher hat die Natur den Menschen inspiriert", sagt Georg Erlacher, Vorstand der Österreichischen Bundesforste. "Der Wald ist nicht nur ein einzigartiger Erholungs-und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Er ist auch ein Ort der Muse, der Ruhe und schöpferischen Kraft." Markus Huber, Verlagsleiter und Herausgeber des WALD-Magazins: "Es freut uns, dass das WALD-Stipendium vom Kulturbetrieb so gut angenommen wird - das zeigen die Einreichungen, die Jahr für Jahr mehr werden und aus dem ganzen deutschsprachigen Raum einlangen." Ein Monat lang wird der Gewinner des Stipendiums die ÖBf-Hütte beziehen. Zusätzlich erhält der Stipendiat eine Unterstützung von 2.000,- Euro.

Schreibwerkstatt im Wald

Die Österreichischen Bundesforste betreuen zahlreiche Immobilien in ganz Österreich, darunter viele Alm- und Jagdhütten oder -häuser. Die Hütten für das Waldschreiber-Literatur-Stipendium befinden sich meist abgelegen in höheren Lagen und sind häufig nur per Fußmarsch oder per Forstweg erreichbar. Für das heurige Stipendium wurde eine Hütte im Salzkammergut inmitten der Osterhorngruppe nahe der Postalm am Wolfgangsee ausgewählt. Eingebettet in eine alpine Landschaft liegt sie auf knapp 1.300 Meter Seehöhe, umgeben von Nadel- und Mischwäldern. Das letztjährige Waldschreiber-Stipendium führte die Berliner Stipendiatin Lara Sielmann in eine Almhütte nahe Gusswerk in der Obersteiermark. In den Jahren davor schrieben und schufen der Leipiziger Lyriker Chris Michalski in einer Hütte in Gosau am Fuße des Gosaukamms (2012) und der Oberösterreicher Erich Wimmer in einer Almhütte im Pinzgau (2011). Das Wald-Stipendium wurde 2011 anlässlich des Internationalen Jahres des Waldes ins Leben gerufen.

Teilnahmevoraussetzung

Voraussetzung für die Teilnahme ist wie in den Vorjahren mindestens eine eigenständige literarische Produktion in deutscher Sprache (nicht im Eigenverlag) und ein konkretes Projekt, an dem während des Aufenthalts gearbeitet wird. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2014. Eine unabhängige Fachjury entscheidet, wer als Waldschreiber 2014 in eine Bundesforste-Hütte gehen wird. Die Texte, die während des Hütten-Aufenthalts im Wald entstehen, werden im WALD-Magazin veröffentlicht.

Weitere Informationen unter www.waldmagazin.at

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