Neubauprojekt Rathausstraße 1: Expertenjury berät über Projektvarianten

Bedenken fließen in Umsetzungsplanung ein

Wien (OTS) - An der prominenten Adresse Rathausstraße 1, direkt an der Auerspergstraße, entsteht in den kommenden Jahren ein neues städtisches Büro- und Geschäftshaus. Die Rathausstraße bleibt durchlässig, mit einer entsprechenden Freiraumgestaltung wird ein Begegnungsort für die direkten Anrainer und Nutzer sowie die umliegende Bevölkerung geschaffen.

"Eine seriöse Immobilienentwicklung benötigt Zeit. Beim Neubauprojekt Rathausstraße 1 befinden wir uns derzeit in der Phase der Umsetzungsplanung, in der wir verschiedene Projektvarianten der Sieger des EU-weiten Architekturwettbewerbs prüfen", stellte heute, Mittwoch, die Geschäftsführerin der Wien Holding, DI Sigrid Oblak fest. "Die Bedenken mancher Anrainer sowie der betroffenen Bezirke bezüglich der Sichtbeziehung von der Josefstädterstraße zum Stephansdom fließen in diese Überlegungen selbstverständlich mit ein", bekräftigt Oblak. Anschließend wird erneut die hochrangige Jury des Architekturwettbewerbs unter der Leitung von Architekt DI Rüdiger Lainer, zusammentreten, um die beste Lösung für alle Beteiligten zu finden. "Dieser Entscheidung ausgewiesener Fachleute werden wir sicher nicht vorgreifen", so Oblak.

Aus 145 Einreichungen beim zweistufigen, EU-weiten Architekturwettbewerb hat die fachlich breit gefächerte Jury das Siegerprojekt der Architekten Stadler Prenn, Berlin, Schuberth und Schuberth ZT-KG sowie Ostertag Architects, Wien, ermittelt. Neben Architektenbüros aus ganz Österreich beteiligten sich Teams beispielsweise aus Portugal, Frankreich, Niederlande, Deutschland, Spanien, Ungarn, Tschechien und der Schweiz am Wettbewerb. Acht Projekte nahmen an der zweiten Verfahrensstufe teil. Der Siegerentwurf überzeugte durch seine "ruhige" Umsetzung der Problemstellung. Die Jury beurteilte thematische Schwerpunkte ebenso wie die städtebauliche, baukünstlerische und funktionelle Lösung sowie die Wirtschaftlichkeit der eingereichten Projekte.

Auf dem rund 1.800 Quadratmeter großen Grundstück in der Rathausstraße befindet sich derzeit der so genannte "Glaspalast": ein Gebäude, das im Jahr 1980 als Amtshaus der Stadt Wien errichtet wurde und nach rund 35 Jahren nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Büronutzung entspricht. Nach der Übersiedlung der Magistratsabteilung 14 - Automationsunterstützte Datenverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechnologien - nach STAR22 in der Donaustadt, entwickelt nun die Wien Holding im Auftrag der Stadt Wien die Liegenschaft. Umgesetzt wird das Projekt von einer Projektgesellschaft der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH. (Schluss)

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