FP-Ebinger zur Kunsthalle Wien: Zu hohes Budget für zu geringes Engagement

Schafhausen macht seinen Job scheinbar mehr als halbherzig

Wien (OTS/fpd) - Mit jährlich vier Millionen Euro wird die Kunsthalle Wien subventioniert. Da dürfte man wohl auch erwarten, dass Direktor Nicolaus Schafhausen für spannende Ausstellungen sorgt. "Herr Direktor Schafhausen scheint vergessen zu haben, dass der kulturpolitische Auftrage der Kunsthalle unter anderem darin besteht, einem breiten Publikum Gegenwartskunst zu präsentieren und zu vermitteln. Mit der momentan laufenden und zudem ziemlich abgespeckten Schau der belgischen Künstler Jos de Grutyer und Harald Thys, die sich auf gerade einmal eine Installation beschränkt, hat man sich jedenfalls nicht gerade mit Lorbeeren bekleckert", sagt der freiheitliche Kultursprecher im Gemeinderat, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Jedoch ist nicht nur die Qualität der gezeigten Ausstellungen oder die ausbleibende Besucherfrequenz ein Thema, sondern auch die Anzahl an Expositionen zu hinterfragen, so Ebinger. "Wenn der Direktor der Kunsthalle Krems, Hans-Peter Wipplinger erklärt, er könne mit der Hälfte des Budges zwölf bis 14 Projekte pro Jahr finanzieren und dies auch erfolgreich umsetzt, muss die Frage gestattet sein, worauf Schafhausen noch wartet". Von Ende Jänner bis Mitte Mai stehet einer der beiden Ausstellungsräume in der Halle 1 einfach leer - das ist ein Skandal! "Von Seiten der Stadtregierung sollte ernsthaft über eine Kürzung des Budgets für Schafhausen nachgedacht werden, das in deutlich prominentere und engagierte Projekte fließen könnte", fordert Ebinger abschließend. (Schluss)

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