Verkehrsministerin Bures traf ihren tschechischen Amtskollegen Prachar in Wien

Arbeitstreffen über Ausbau grenzüberschreitender Verkehrsverbindungen - Ab Dezember 2014 fährt Railjet alle zwei Stunden von Wien nach Prag

Wien (OTS/BMVIT) - Der Ausbau der zwischenstaatlichen Verkehrsverbindungen stand im Zentrum des Arbeitsbesuchs des tschechischen Verkehrsministers Antonin Prachar bei der seiner österreichischen Amtskollegin Doris Bures. Die Verkehrsministerin sprach im Anschluss von einem sehr positiven Austausch über den jeweiligen Stand der Arbeiten: "Die neue tschechische Regierung räumt dem Verkehrsbereich Priorität in den bilateralen Beziehungen zu Österreich ein. Das begrüße ich sehr, weil die Menschen und die Wirtschaft in beiden Ländern von leistungsfähigen Verkehrsverbindungen profitieren", so Bures nach dem Treffen am Dienstag in Wien. Die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern auf Ebene der Ministerien werde weiter ausgebaut. Die beiden Minister haben einen baldigen Folgetermin vereinbart. ****

Bures präsentierte unter anderem die Baufortschritte der A5 Nordautobahn und der S10 Mühlviertler Schnellstraße. So befindet sich derzeit auf österreichischer Seite der rund 22 km lange Südabschnitt der S 10 in Bau und soll Ende 2015 für den Verkehr freigegeben werden. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 696 Millionen Euro. Auch an einer durchgängigen Autobahnverbindung von Wien nach Brünn wird von beiden Seiten intensiv gearbeitet. Geplant ist, die A5 zunächst in zwei Abschnitten von Schrick nach Poysbrunn und schließlich bis zum Jahr 2017 bis zur Staatsgrenze bei Drasenhofen zu verlängern. Alleine in den Ausbau der A5 nach Poysbrunn investiert die ASFINAG 320 Millionen Euro.

Auch im Bereich Schiene gibt es enge Kooperationen zwischen den beiden Nachbarländern. Fixiert ist bereits folgende Neuerung: Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wird ein Zweistundentakt zwischen Prag und Wien mit dem Railjet eingeführt. Das macht die Kooperation zwischen der tschechischen Bahn CD und der ÖBB PV AG möglich. Die Fahrzeit wird gegenüber heute um eine halbe Stunde verkürzt. Bis 2025 soll die Fahrzeit zwischen den beiden Hauptstädten überhaupt um eine Stunde verkürzt werden.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0004