Wohlmuth zu IV-Neumayer: Pensionen mit Hypo-Pleite zu vergleichen ist eine Frechheit!

Haben es satt, von der Industriellenvereinigung ständig ausgerichtet zu bekommen, an allem Schuld zu sein!

Wien (OTS/SK) - Heftige Kritik an den Aussagen von Industriellen-Vereinigungs-Generalsekretär Neumayer kommt vom Pensionistenverband Österreichs. "Der Vergleich der Pensionen mit der Hypo-Pleite ist eine Frechheit und ein Schlag ins Gesicht für alle Pensionisten und Beitragszahler", so Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth. "Eine Bankenpleite, ausgehend von FPÖ-Politiker und willfährigen, unfähigen Bankmanagern mit unserem Pensionssystem zu vergleichen, das sich gerade in der Krise als das sicherste bewährt hat, legt das Weltbild der Industriellenvereinigung offen", so Wohlmuth weiter. "Unser Pensionssystem basiert auf gesetzlicher Basis, beruht auf dem Versicherungsprinzip wonach man für eine meist lebenslange Beitragsleistung einen Rechtsanspruch auf eine entsprechende Pension erwirbt. Das mit kriminellen Spekulationen wie bei der Hypo-Alpe Adria gleichzusetzen ist unfassbar. Herr Neumayer, entschuldigen Sie sich!", fordert PVÖ-Generalsekretär Wohlmuth. ****

Laut Wohlmuth richten sich die Forderungen der Industriellenvereinigung an die Unternehmer selbst:

  • IV-Forderung länger zu arbeiten: Wo sind die Jobs für ältere Arbeitnehmer? Her damit!
  • IV-Meinung dass berufliche Rehabilitation nur "Statistik" ist: Wieso werden die Menschen so oft von der Arbeit krank? Also her mit verpflichtenden betrieblichen Gesundheitsprogrammen und altersgerechten Arbeitsbedingungen!
  • IV-Forderung des vorzeitigen Anheben des Frauenpensionsalter: Wo sind die dafür notwendigen und entsprechenden Arbeitsplätze für Frauen ab 55 bis 65 Jahre? Her damit!

Wohlmuth: "Die Pensionisten und auch die Jüngeren haben es satt, von der Industriellenvereinigung ständig ausgerichtet zu bekommen, dass sie an allem Schuld sind. Jetzt auch noch der Vergleich der Pensionen mit der Hypo-Pleite ist wohl der Gipfel!", so der PVÖ-Generalsekretär, der darauf verweist, dass im ASVG die Eigenbeitrags-Deckungsquote bei den Arbeitern und Angestellten deutlich über 80 Prozent liegt. (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis: Pensionistenverband Österreichs, Telefon:
0-31372-31

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0005