Berlakovich: Diskriminierung von Volksgruppen hat im 21. Jahrhundert keinen Platz

ÖVP-Volksgruppensprecher zum Internationalen Roma-Tag

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Schutz vor Diskriminierung, Toleranz und Minderheitenrechte haben besondere Bedeutung für das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft und in einem modernen Staat. Die rechtlichen Grundlagen stehen in der Bundesverfassung. Ein wichtiger Bestandteil davon sind die Rechte der Volksgruppen, stellte heute, Dienstag, ÖVP-Volksgruppensprecher Abg. Niki Berlakovich anlässlich des Internationalen Roma-Tages fest.

Die Roma sind mit zirka zwölf Millionen Menschen eine der größten Volksgruppen in Europa. In Österreich gehören die Roma zu den in der Verfassung verankerten autochthonen Volksgruppen. Nach diversen Studien sehen viele Österreicherinnen und Österreicher Roma und Sinti von Diskriminierung betroffen. Zuletzt stellte der Presserat fest, dass ein Artikel in der Wochenzeitschrift "Zur Zeit" einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Ehrenkodex darstellt, weil darin Roma und Sinti diskriminiert werden.

"Die Roma gehören seit 1993 zu den offiziellen Volksgruppen in Österreich. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Bestand der Volksgruppe, ihre Sprache und Kultur zu sichern. Auch die Europäische Union muss sich verstärkt dem Volksgruppenschutz widmen. In manchen Ländern Europas werden Roma heute noch stark diskriminiert. Jede Art von Diskriminierung, auch die von Volksgruppen, hat aber im 21.Jahrhundert keinen Platz in Europa und ist daher abzulehnen", so Berlakovich.
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