Elektro- und Elektronikindustrie: Mindestlöhne und -gehälter steigen um 2,5%

PRO-GE und GPA-djp: Einkommensplus stärkt Kaufkraft der rund 50.000 Beschäftigten. Erneut Option für mehr nachhaltige Freizeit statt Geld vereinbart

Wien (OTS/ÖGB) - In der dritten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) konnten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am 7. April 2014 für die rund 50.000 Beschäftigten einen Abschluss erzielen. Die Gewerkschaften vereinbarten mit dem Fachverband erneut eine Freizeitoption, bei der die Ist-Erhöhung in nachhaltige Freizeit umgewandelt werden kann.++++

Die Mindestlöhne bzw. Mindestgrundgehälter steigen um 2,5 Prozent. Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 2,35 Prozent erhöht. Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,5 Prozent. Anstelle der Ist-Erhöhung kann auch 2014 eine Freizeitoption vereinbart werden. Dafür zwingend notwendig ist der Abschluss einer Betriebsvereinbarung.

"Dieses deutliche Einkommensplus stärkt die Kaufkraft und die Beschäftigten können mitentscheiden, ob sie kürzer arbeiten, also Geld in nachhaltige Freizeit eintauschen", betonen die beiden Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp).

Der Abschluss im Detail:

  • KV-Löhne und KV-Gehälter: 2,5%
  • Ist-Löhne und Ist-Gehälter: + 2,35 % Neuer Mindestlohn bzw. neues Mindestgrundgehalt: 1.659,09 Euro
  • Lehrlinge und PraktikantInnenvergütung: + 2,5 %
  • Zulagen: + 2,35 %
  • Aufwandsentschädigungen: + 2,0 %
  • Gültigkeitstermin: 1. Mai 2013 -Laufzeit: 12 Monate

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