OMV investiert EUR 400 Millionen in Niederösterreich

Wien/Gänserndorf (OTS) -

  • OMV erhöht Investitionen in die niederösterreichische Produktion
  • Unternehmen sichert mehr als 13.000 Arbeitsplätze in dem Bundesland
  • Mehr als 40 Bohrungen sollen Förderung von Öl und Gas stabilisieren

Die OMV, das integrierte, internationale Öl- und Gasunternehmen, setzt weiterhin auf die Produktion von Öl und Gas in Niederösterreich. Das Weinviertel ist im Portfolio des Unternehmens nach den Fördergebieten in Rumänien und Norwegen der drittwichtigste Produktionsstandort weltweit.

Im Einklang mit der Strategie des Unternehmens wurde auch in Niederösterreich stark in die Exploration und Produktion investiert. In Niederösterreich wird der Mitteleinsatz in den nächsten zwei Jahren auf rund EUR 400 Millionen erhöht.

Insgesamt fließen bis 2016 rund 80 Prozent der gesamten OMV Investitionen von jährlich rund EUR 3,9 Milliarden weltweit in den Bereich Exploration und Produktion.

OMV Generaldirektor Gerhard Roiss: "Wer international wachsen möchte, braucht eine starke Basis. Diese Basis ist für uns Niederösterreich. Die Investitionen im Bereich Exploration und Produktion unterstreichen den Stellenwert, den diese Region im Portfolio der OMV hat."

Die starke Position der OMV als Arbeitgeber und zuverlässiger Partner in Niederösterreich mit der Produktion von Erdöl und Erdgas sowie der Raffinerie in Schwechat nützt der gesamten Region. Das belegt eine Studie des Economica Institut für Wirtschaftsforschung von Christian Helmenstein. Mehr als 13.000 Arbeitsplätze werden direkt und indirekt durch das Engagement der OMV in Niederösterreich gesichert. Der Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt des Bundeslandes beträgt 4,7 Prozent und ist damit gleichbedeutend mit dem Tourismus.

"Die Entscheidung für die Investitionen in Niederösterreich ist im Vorjahr getroffen worden. Um dem natürlichen Förderrückgang entgegenzuwirken, ist der Mitteleinsatz notwendig, um die Produktion in den vorwiegend reifen Feldern zu stabilisieren. Ohne diese Investitionen wäre es uns nicht möglich, das Förderniveau zu halten", betont OMV Generaldirektor Gerhard Roiss.

Im Vorjahr wurden in Niederösterreich täglich 35.000 Barrel Öläquivalent gefördert (1 Barrel = 159 Liter). Heuer soll diese Menge trotz natürlichem Förderrückgang stabil bleiben. Diese Investitionen bewirken, dass der natürliche Förderrückgang von zehn Prozent pro Jahr ausgeglichen wird.

Schlüssel zur Sicherung und Steigerung der Förderung sind weitere Bohrungen in Niederösterreich. Im Weinviertel werden im Jahr 2014 bis zu 24 Bohrungen abgeteuft, im Jahr 2015 sind rund 20 Bohrungen geplant. Bei insgesamt 14 Projekten handelt es sich um Explorationsbohrungen mit zusätzlichem Förderpotenzial.

Hintergrundinformationen:

OMV Aktiengesellschaft
Mit einem Konzernumsatz von EUR 42,42 Mrd und einem Mitarbeiterstand von rund 27.000 im Jahr 2013 ist die OMV Aktiengesellschaft das größte börsennotierte Industrieunternehmen Österreichs. Im Bereich Exploration und Produktion verfügt die OMV über eine starke Basis in Rumänien und Österreich und hält ein stetig wachsendes internationales Portfolio mit einer Tagesproduktion von rund 288 kboe in 2013. Im Bereich Gas und Power hat OMV in 2013 in etwa 425 TWh Gas verkauft. OMV betreibt in Österreich ein Gaspipelinenetz und in Österreich und Deutschland Gasspeicheranlagen mit einer Kapazität von rund 2,6 Mrd m3. Im Bereich Raffinerien und Marketing verfügt OMV über eine jährliche Raffineriekapazität von 17,4 Mio t und mit Ende 2013 über rund 4.200 Tankstellen in 11 Ländern inklusive Türkei.

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