SJ-Moitzi: Mölzer Rücktritt ist Etikettenschwindel!

Für Mölzer darf keine Hintertür von Strache offen gelassen werden

Wien (OTS) - Wenig reuig verabschiedete sich der freiheitliche Möchtegern-Intellektuelle Mölzer als FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl. "In der blauen Parallelgesellschaft ist nun wieder alles eitel Wonne. Man war wieder einmal selbst nicht schuld und hat nichts Falsches gemacht oder gesagt, aber alle anderen sind schuld. Mich wundert es ehrlich gesagt schon langsam, dass sich die Freiheitlichen nichts Besseres einfallen lassen. Es ist immer wieder die gleiche Leier von einer ominösen 'Jagdgesellschaft' oder von irgendwelchen Einzelfällen", kritisiert Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, das wiederholt fadenscheinige Zurückrudern nach nicht zu akzeptierenden rechtsextremen Entgleisungen.

"Diese Argumentationslinien zeigen jedes Mal wieder aufs Neue, dass Strache und die Freiheitlichen kein Problem mit ihrem braunen Sumpf haben. Aber wenn Strache in der Partei zu schwach ist um aufzuräumen, dann sollte er sich wenigstens konsequenterweise endlich offen zum rechtsextremen Kern seiner Partei bekennen", fordert Moitzi, der vor einer von Strache offen gehaltenen Hintertür für Mölzer warnt: "Das Ganze ist ein reiner Etikettenschwindel! Mölzer ist insgesamt nicht mehr tragbar. Egal ob als Listenerster, -zweiter, -dritter oder irgendwo anders auf einer Wahlliste der Freiheitlichen!"

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