Rettungsroboter der FH Kärnten erneut erfolgreich

Magdeburg/Villach (OTS) - Beim internationalen Roboter-Wettbewerb "Robocup German Open" konnte sich die Projektgruppe der FH Kärnten mit Rettungsroboter R.U.D.I einmal mehr gegen mehr als 30 internationale Teams erfolgreich behaupten. Unterstützung erhielt R.U.D.I diesmal vom neu entwickelten und völlig selbständig agierenden Rettungsroboter R.A.U.D.I. Die FH Kärnten schnitt damit im internationalen Wettbewerb erneut als beste österreichische Hochschule ab.

Die beiden Roboter der FH Kärnten starteten in der Kategorie "Rescue Robot League". "R.U.D.I." steht für "Robot for Urban Desaster Intervention" und wird per Fernbedienung von einem Menschen gelenkt. "R.A.U.D.I" steht für "Robot for Autonomous Urban Desaster Intervention" und ist ein selbstständig agierender Roboter. Beide wurden von einem Projekt-Team aus den Studiengängen Systems Engineering (Bachelor) und Systems Design (Master) der FH Kärnten entwickelt. Künftig sollen die Roboter gefährliche Aufgaben - wie Rettungsaktionen bei Hausbränden - übernehmen. Beim jährlichen Wettbewerb "RoboCup German Open" treffen sich Entwickler aus aller Welt, tauschen sich inhaltlich aus und entsenden ihre Roboter in inszenierte Gefahrengebiete.

"R.U.D.I und R.A.U.D.I mussten in einem nachgebildeten Katastrophenszenario, und dort ohne Eingriffe des Entwicklerteams, operieren," erklärt Alexander Isop vom Studiengang Systems Design. Er hat zusammen mit seinen Kollegen Martin Sereinig und Stefan Quendler das Projekt RescueRobot ins Leben gerufen. Die Roboter R.U.D.I und R.A.U.D.I belegten im Team Platz drei bei der Rescue Robot League und R.U.D.I belegte Platz drei im Bewerb "Best in Mobility".

Anerkannte Leistungsschau

Der RoboCup German Open ist für Roboterexperten ein jährlicher Fixpunkt und eine international viel beachtete Leistungsschau. Der Wettbewerb wurde in Magdeburg/Deutschland ausgetragen. 35 internationale RoboCup Major Teams von renommierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus 12 Ländern kamen nach Deutschland.

"Der gelungene Erstauftritt des autonomen Roboters motiviert uns sehr mit Energie und neuen Ideen R.A.U.D.I zu verbessern und weiterzuentwickeln", freut sich Patrick Hofer nach seiner Rückkehr aus der Roboterhochburg. Auch Projektleiter Wolfgang Werth, Professor des Studiengangs Systems Design an der FH Kärnten, ist von R.U.D.I. erneut guter Leistung seiner Studenten begeistert: "Mit unseren selbstentwickelten Robotern die Fachwelt in Staunen zu versetzen ist großartig und eine tolle Leistung des Projekt-Teams."

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