Pfotenhilfe informiert: Nistkästen, die idealen Familienquartiere für bedrohte Vogelarten

Mit nur wenigen Handgriffen einen wunderbaren Zugang zur Natur erhalten

Wien (OTS) - Vögel wie zum Beispiel Meisen beginnen wegen der milden Witterung bereits jetzt mit der Suche nach passenden Nistplätzen. Gut abgedichtete Häuser aber auch aufgeräumte Gärten, Parks und Wälder machen es unseren heimischen Wildvögeln - vor allem im städtischen Bereich - immer schwieriger natürliche und geeignete Brutplätze zu finden. Mit der Montage eines Nistkasten greift man dem Federvieh unter die Flügel und hat dazu noch die Gelegenheit faszinierende Momente zu beobachten.

"Hauptsächlich sind es wir Menschen, die den Lebensraum der heimischen Wildvögel einschränken" ,erklärt Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe. "Früher war es für einen Kauz einfacher abgestorbene Bäume oder alte Schuppen zu finden, die als geeignete Nistplätze dienten. Heutzutage hat es das heimische Federvieh auf der Suche nach geeigneten Nistplätzen nicht mehr ganz so einfach, Nisthilfen schaffen hier aber guten Ersatz und sind längst fester Bestandteil im praktischen Naturschutz", so Sautner.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick und ohne große finanzielle Mittel, kann man sich einen Nistkasten auch selber bauen, im Internet findet man dazu jede Menge Bauanleitungen. Gerade Kinder und Jugendliche können hier auf eine gute Art und Weise mit der Tierwelt und ihren Gefahren vertraut gemacht werden. Montiert man einen Nistkasten in einer Höhe von mehreren Metern an einer wind- und regengeschützten Stelle und somit für Katzen, Marder oder Eichhörnchen möglichst schwer erreichbar, stellt sich in der Regel ein schnelles Erfolgserlebnis ein. Die genannten Nesträuber sind auch der Grund, warum man bei Nistkästen anders als bei Vogelhäusern keine Sitzstangen montiert, denn diese würden es den Räubern ermöglichen, ganz einfach ins Einflugloch zu gelangen und großen Schaden anzurichten.

Die Pfotenhilfe hat auf ihrem Hof in Lochen gleich mehrere Nistkästen montiert und empfiehlt diese vor dem Winter nicht auszuräumen, denn so haben kleine Nagetiere die Möglichkeit den Brutkasten als Winterquartier zu nutzen. Spätestens im März sollte der Kasten dann aber entleert und gesäubert werden, denn dann sind die Meisen schon wieder auf der Suche nach geeigneten Plätzen.

Möchten auch Sie in den Genuss des Naturschauspiels kommen, Vögeln bei der Fütterung ihrer Jungen zusehen und somit einen wunderbaren Zugang zur Natur erhalten, dann senden Sie ein Mail mit dem Kennwort "Nistkasten" an info@pfotenhilfe.org . Unter allen Einsendungen bis zum 11.04.2014 verlosen wir eine Nisthilfe "Family", die uns von der Fa. Windhager (www.windhager.eu) zur Verfügung gestellt wurde. Wollen Sie mehr über Wildvögel erfahren, besuchen Sie www.wildvogelhilfe.org

Rückfragen & Kontakt:

Sascha Sautner,
sascha.sautner@pfotenhilfe.org
Tel.: +43-664-848 55 61
www.pfotenhilfe.org

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