Freund: "Wir haben 26 Millionen Arbeitslose in Europa, jetzt ist es an der Zeit diese zu retten"

"Die Schere zwischen Arm und Reich darf nicht weiter auseinandergehen"

Wien (OTS/SK) - Am Montag fand in der Nationalbank eine Podiumsdiskussion zu dem Thema "die öffentliche Meinung vor den Wahlen zum europäischen Parlament", statt. Die SpitzenkandidatInnen der österreichischen Parteien stellten sich den Fragen des Publikums und führten eine Debatte zu europapolitischen Fragen. Für den SPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Eugen Freund, ist die Zeit gekommen, die Folgen der Krise zu bewältigen: "Wir haben 26 Millionen Arbeitslose in Europa, jetzt ist es an der Zeit diese zu retten." ****

"In der medialen Berichterstattung der letzten Jahre ging es in Bezug auf die EU allein um Krisenbewältigung, die Rettung der Banken und die Finanzpolitik", erinnerte Freund. Dadurch habe sich die Stimmung gegenüber der EU verschlechtert, doch jetzt sei es an der Zeit, die Folgen der Krise zu bewältigen: Trotz zahlreicher Rettungspakete sind immer mehr Menschen arbeitslos, "jetzt ist es an der Zeit, diese zu retten", unterstrich Freund. Denn "Europa, als reichster Kontinent, kann es sich nicht leisten, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht".

"Die EU muss sich von der Politik der kleinen Dinge lossagen und große Themen, wie den Klimawandel, ins Gespräch bringen", so Freund, denn "gerade jetzt, nachdem der Klimabericht der UN katastrophale Zustände für die kommenden Jahre voraussagt, müssen wir uns die Frage stellen: Wie kann Europa hier Maßnahmen ergreifen, um den Planeten für unsere Kinder lebenswert zu gestalten?" (Schluss) dm/mw

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