Angst Group: Bauwerke online im Visier

Mit Geo-Monitoring Signale der Gebäude interpretieren

Wien (OTS) - Die Methode des Geo-Monitoring wird zur Kontrolle von Veränderungen bestehender Bauwerke eingesetzt. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig. Ob bei der Bebauung von Baulücken zum Schutz angrenzender Gebäude, bei der Sanierung von Bestandsbauten oder dauerhaften Überwachung von Staudämmen. Das österreichische Familienunternehmen Vermessung Angst arbeitet mit der Deutschen Fachhochschule Karlsruhe zusammen und verfügt damit über eines der zuverlässigsten Auswerteprogramme am Markt. "Bauwerke haben eine eigene, sehr subtile Sprache und senden bereits bei Veränderungen im Submillimeterbereich Signale aus", erläutert Geschäftsführerin und Eigentümerin DI Michaela Ragoßnig-Angst. Bewegungen an Bauwerken können von Vermessung Angst mit Lasern, GPS, Infrarot oder Neigungssensoren vollautomatisch, online, in Echtzeit überwacht und kontrolliert werden.

Das online durchgeführte Geo-Monitoring von Bauten ist der neueste Stand der Technik und überwacht Objekte in der Bau- und/oder Betriebsphase. Die Kontrolle erfolgt je nach Anforderung zeitbegrenzt oder dauerhaft.

Vermessungsbüro mit international erfolgreicher Software GOCA

Für ein zuverlässiges, exaktes Geo-Monitoring müssen Messgeräte und Auswertungssystem perfekt zusammenspielen. Von Sensoren wie Lasern, GPS, Infrarot oder Neigungssensoren ermittelte Messdaten werden permanent in eine Box geschickt, ausgewertet und in Echtzeit online gestellt. Die FH Karlsruhe hat dafür die aktuell erfolgreichste Software - kurz GOCA - entwickelt und wird von Vermessung Angst eingesetzt. "GOCA ist intelligent", so Ragoßnig-Angst "und kann zwischen realer Bedrohung oder zufälliger Bewegung unterscheiden und teure Fehlalarme vermeiden." Erkennt das System Bewegungen außerhalb der Norm, alarmiert es sofort alle Verantwortlichen via Email, SMS und vor Ort mit einer Sirene.

Frühwarnsystem für Ronacher und Park Hyatt Vienna

Für einen sicheren Umbau von Bestandsbauten wird Geo-Monitoring von Beginn an begleitend eingesetzt. Denn bei der Bebauung von Baulücken oder Gebäudesanierungen werden auch angrenzende Gebäude "bewegt". Dies kann zu Bauwerksschäden bis zum Einsturz führen und Menschenleben gefährden. Ragoßnig-Angst: "Eigentümer betroffener Gebäude, die nichts mit der Bautätigkeit zu tun haben, kommen so oft in wirtschaftliche Bedrängnis. Sie müssen auf ihre Kosten Ersatzwohnungen zur Verfügung stellen und Schäden beseitigen." Im Zuge der Umbaumaßnahmen für das rund 140 Jahre alte Wiener Theater Ronacher wurde bereits 2007 eine "rund um die Uhr" Überwachung durchgeführt. Auch das neue Hotel Park Hyatt Vienna, das im Sommer 2014 eröffnet, wurde während der Bauarbeiten von Oktober 2011 bis April 2013 vollautomatisch beobachtet. Der eindrucksvolle Kassensaal der ehemaligen Bank Austria Zentrale im "Goldenen Quartier" des ersten Wiener Gemeindebezirks steht unter Denkmalschutz und wurde für die Nutzung als Lobby des Luxushotels erhalten.

Monitoring für hochbelastete Staudämme

"Nicht nur ältere Gebäude sind von Deformationen betroffen, sondern auch solche, die großen Belastungen standhalten müssen", erklärt Ragoßnig-Angst. In Bosnien-Herzegowina hat Angst 2010 drei Staudämme mit einem vollautomatischen Monitoring-System ertüchtigt und überwacht deren Bewegungen seither permanent.

Investitionen in zukunftsweisende Technologien

"Visionäre Lösungen gehören zu unserer Unternehmensphilosophie. Wir investieren gezielt in die Technologie Geo-Monitoring, denn der Bedarf wird steigen" so Ragoßnig-Angst. Angst verfügt über drei komplette Monitoring-Equipments zur Permanentüberwachung. "Man braucht mehrere Ausrüstungen, um gleichzeitig verschiedene Projekte betreuen zu können."

Weitere Informationen: www.angst.at

Fotos: http://www.ots.at/redirect/Bauwerke_online_im_Visier

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Pressestelle der Angst Group, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien Kommunikationsberatung GmbH, baidinger@bauenwohnenimmobilien.at

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