"Erfolgreich.Österreich." - Ministerin Bures und Minister Rupprechter in Tirol

Verkehrsprojekte und innovative Technologie bringen Vorteile für Mensch und Umwelt

Tirol (OTS) - Der Brenner Basistunnel, eine Abfallaufbereitungsanlage mit modernster Technologie und ein Bauernhof, der sich selbst mit Strom versorgt: Verkehrs-, Innovations- und Technologieministerin Doris Bures und Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter besichtigten am Montag drei völlig unterschiedliche Projekte, die aber eine gemeinsame Zielsetzung haben: Die Entlastung von Mensch und Umwelt und damit die Verbesserung von Lebensqualität und Wirtschaftskraft im ländlichen Raum.

"Tirol ist ein Schwerpunkt für Investitionen in die Infrastruktur, aber auch Standort für vorbildliche klimafreundliche, innovative Betriebe und Einsatzort zukunftsorientierter Verkehrsmittel", betonte Ministerin Bures beim Besuch auf der Baustelle des Brenner-Basistunnels. Der 64 Kilometer lange Bahntunnel soll in Tirol ab 2026 den Transitverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern.

Der Tunnel wird die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Insgesamt arbeiten 500 Menschen an der Errichtung des Tunnels, 100 von ihnen unter Tage, davon 25 Mineure. Bis zur Fertigstellung wird rund um die Uhr, sieben Tage die Woche an diesem Jahrhundertprojekt gearbeitet.

Für Rupprechter ist der Brenner Basistunnel eine "zukunftsorientierte Nord-Süd-Verbindung, die eine echte Entlastung für Mensch und Umwelt darstellt. Dieses Projekt wird die Reise- und Transportmöglichkeiten entscheidend verbessern und ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch außerordentlich wichtig", so der Umweltminister.

Als "Paradebeispiel für die erfolgreiche Verbindung von Umweltschutz und wirtschaftlichem Erfolg" bezeichnete Rupprechter das Abfallwirtschafts-Unternehmen Höppberger. Das Unternehmen in Pfaffenhofen bei Telfs beschäftigt 150 Mitarbeiter und verfügt über eine hochmoderne Recycling-Anlage für Kaffee-Kapseln. Die Kaffeereste werden zu Biogas, das Aluminium der Kapselhülle wird geschmolzen und vollständig wiederverwertet. Rupprechter: "Die gesamte Region profitiert von den innovativen Technologien. Attraktive Green Jobs sind ein Wachstumsmotor für den Ländlichen Raum."

Ministerin Bures: "Mit einer prächtigen Landschaft allein ist es nicht getan. Um Beschäftigung und Wohlstand zu sichern, bedarf es intelligenter Produktion und kluger Energiekonzepte. Mein Ministerium unterstützt solche Lösungen finanziell, denn Tirol und ganz Österreich haben nur mit Hightech-Lösungen Chancen im internationalen Wettbewerb."

Ein Vorzeigebetrieb ist auch der "Wölflhof" der Familie Gratl in Ranggen. Der Familienbetrieb vermarktet seine Produkte über einen eigenen Hofladen. Die 110 Quadratmeter große Photovoltaikanlage am Dach des Stallgebäudes reicht aus, um Haus und Hof mit eigenem Strom zu versorgen. Der von Bures und Rupprechter zu gleichen Teilen finanzierte Klima- und Energiefonds fördert heuer die Errichtung von Photovoltaikanlagen mit 26,8 Millionen Euro.

Rupprechter verwies darauf, dass durch die Produktion und den Verkauf der regionalen Spezialitäten und den Einsatz von erneuerbarer Energie die Wertschöpfung in der Region bleibt. "Das erhält den ländlichen Raum lebenswert."

Die Tirol-Tour absolvierten Bures und Rupprechter in einem Hybridbus mit neuester umweltfreundlicher Antriebstechnik. Der Bus erzeugt und speichert beim Bergabfahren Strom. Das ist eine intelligente Form des Einsatzes von E-Mobilität. Das BMVIT fördert alleine heuer Mobilitäts-Forschung mit 80 Millionen Euro.

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