Krebs-Strahlentherapie - Stronach/Franz: "Todesursache: Warteliste"

Zu wenige Großgeräte sind eine Schande für Österreich

Wien (OTS) - "Eine schlechte Gesundheitspolitik kostet Menschenleben. Je kränker die Menschen sind, desto gefährdeter werden sie durch unnötige Wartezeiten. Gerade Krebspatienten haben in Österreich im internationalen Vergleich schlechte Überlebens-Chancen. Und das im angeblich "besten Gesundheitssystem der Welt", kritisiert Team Stronach Gesundheitssprecher Dr. Marcus Franz anlässlich der gerade in Wien tagenden Krebs-Spezialisten, die Österreich einen enormen Aufholbedarf in der Strahlentherapie attestieren. "Warteliste" dürfe nicht mehr eine Todesursache sein.

Wenn ein Karzinom-Patient eine Strahlentherapie benötige, müsse er bei uns deutlich länger warten als z.B. in Dänemark. Dadurch steigen die Sterberaten bei diesen schwerkranken Menschen eindeutig an, so Franz.

Der Team Stronach Gesundheitssprecher mahnt: "Es ist traurig, aber wahr: Rettbare Patienten verlieren ihr Leben, weil die Gesundheitspolitik am falschen Platz spart. Wir haben zu wenige Großgeräte in der Strahlentherapie und daher zu lange Wartezeiten." Statt für die wirklich Kranken zu investieren, werden eine in der aktuellen Form unbrauchbare ELGA eingeführt und ein nicht wirklich funktionierendes Mammografie-Projekt ins Leben gerufen", fasst Franz die sogenannte Gesundheitsreform zusammen und appelliert an den Gesundheitsminister, seine Jubelmeldungen zu überdenken. Denn "das Sterben auf den Wartelisten geht weiter".

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