Mailath: MQ-Libelle soll breitem Publikum zur Verfügung stehen

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien begrüßt den Dachaufbau auf das Leopold Museum als kreativen Impuls und attraktive Weiterentwicklung des MuseumsQuartiers", erklärte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny bei der öffentlichen Präsentation des Projektes "MQ-Libelle" gemeinsam mit Bundesminister Josef Ostermayer und dem Geschäftsführer des MuseumsQuartiers Christian Strasser. "Die Libelle ist ein kulturpolitisches Signal für Offenheit, Innovation und künstlerische Qualität. Das Projekt setzt einen neuen architektonischen und touristischen Impuls im MuseumsQuartier, stellt ein attraktives Zusatzangebot für die Öffentlichkeit dar und ist auch künstlerisch hervorragend gestaltet", betonte Mailath.

Im Sinne des kulturpolitischen Anspruchs, dass Kunst und Kultur nicht nur einer Elite vorbehalten bleiben darf, sondern alle Menschen am kulturellen Angebot der Stadt teilhaben können, war für die Stadt Wien die Frage des offenen Zugangs besonders wichtig. Denn trotz der klassisch imperialen Architektur sei das MuseumsQuartier eine niederschwellige Kultureinrichtung, erklärte der Kulturstadtrat und verwies auf die vielen Veranstaltungen, die bei freiem Eintritt stattfinden, wie etwa das Literatur- bzw. Filmfestival "O-Töne", "frame[o]ut", Konzerte oder Modeveranstaltungen. "Deshalb haben wir auch bei diesem Projekt sichergestellt, dass die neuen Räume öffentlich zugänglich sind, einem breiten Publikum zur Verfügung stehen und Kulturnutzer sich zu speziellen Tarifen einmieten können", so Mailath.

Die multifunktionale "MQ Libelle" wird sowohl für Kunst- und Kulturprojekte genutzt als auch für Veranstaltungen an Dritte vermietet werden. Über diese Mieteinnahmen wird sich das Bauprojekt mit einem Gesamtvolumen von rd. 6 Mio. Euro langfristig selbst tragen. Die Finanzierung erfolgt etwa zu gleichen Teilen über Kredite und Rücklagen aus Einnahmen der MuseumsQuartier Errichtungs- und BetriebsgmbH. Die "MQ Terrasse" wird den Besuchern des MuseumsQuartier Wien einen neuen Blick auf die City bieten und über Außenlifte öffentlich zugänglich sein. Wie in den Höfen des MQ wird es dort Terrassenmöbel zum Aufenthalt ohne Konsumzwang geben. Für das leibliche Wohl der Gäste wird ein Café auf dem Dach sorgen. Das vom MQ-Architekten Laurids Ortner entworfene Bauprojekt wird auch Arbeiten der Künstlerinnen Eva Schlegel und Brigitte Kowanz umfassen. Derzeit befindet sich das Projekt in der Entwurfsphase, Baubeginn wird nach derzeitigem Planungsstand im Frühherbst 2016 sein. Die Bauarbeiten werden etwa ein Jahr dauern.

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Mediensprecherin StR. Dr. Andreas Mailath-Pokorny
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