Schülerparlament: Schülervertreter fordern autonome Schulverwaltung mit Direktor als "Manager"

Schüler wünschen sich mehr Mitbestimmung und gesetzliche Verankerung von Schülerparlamenten

Wien (OTS) - Mehr Autonomie für Schulen, speziell bei der Lehrerbestellung, fordern Schülervertreter beim heutigen österreichischen Schülerparlament im Neuen Wiener Rathaus. Rund 100 Schülervertreter aus ganz Österreich diskutierten die Forderungen der Bundesschülervertretung. "Derzeit erfolgt die Besetzung von Lehrstellen über den Landesschulrat. Der Direktor vor Ort weiß aber am besten, welche Lehrer zum Charakter der Schule passen. Daher sollte hier die Kompetenz direkt bei der Schulleitung liegen", sind sich Bundesschulsprecherin Angi Groß und die Schülervertreter einig. ****

Zusätzlich fordern die Schüler mehr Mitsprachemöglichkeiten und daher die gesetzliche Verankerung von Schülerparlamenten am Schulstandort sowie landes- und österreichweit. Unzufrieden zeigen sich die Schüler auch über die derzeitige Leistungsbeurteilung und fordern eine Reform des Benotungssystems. Neue Sichtweisen brachten Vertreter aus Ägypten und Südtirol, die extra zur Tagung nach Wien angereist waren. Am Nachmittag wird unter anderem die Einführung eines Bildungskontos nach dem Südtiroler Modell diskutiert. Dort sammelt man in der Schullaufbahn Punkte, die bei der Matura aufgerechnet werden können. Derzeit sei die Matura zu sehr auf die Einzelleistung beschränkt. "Ich freue mich schon darauf, das Ergebnis unserer Bildungsministerin Heinisch-Hosek zu übergeben", so Groß abschließend.

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