Blümel: 10 Fragen an die FPÖ

Schluss mit Zaudern und Zögern – Causa Mölzer erst mit Rücktritt abgeschlossen

Wien, 07. April 2014 (ÖVP-PD) "FPÖ-Chef Strache muss endlich durchgreifen, die Zeit des Herumlavierens muss ein Ende haben", fordert ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel den FPÖ-Chef auf, in der Causa Mölzer endlich Taten zu setzen. "Mit seinem Zaudern und Zögern signalisiert Strache, dass er ein solches Verhalten und indiskutable Aussagen in seinen Reihen duldet. Dabei hat er es in der Hand, jetzt für klare Verhältnisse zu sorgen und Mölzer nicht auf die Kandidatenliste zu setzen", stellt Blümel klar, der in diesem Zusammenhang 10 Fragen an die FPÖ richtet: ****

1. Wieviel Rückhalt hat Mölzer noch in der FPÖ und warum tritt er nicht endlich zurück?

2. Ist FPÖ-Chef Strache zu schwach, um Mölzer zum Rücktritt zu bewegen?

3. Wie viele Verbal-Entgleisungen erträgt Strache noch von seinem Parteifreund Mölzer?

4. Sind solche europa- und menschenfeindlichen Aussagen Teil
der Kommunikationsstrategie der FPÖ?

5. Wie lange wird das Verharmlosen eines der schlimmsten Terrorregimes noch von der FPÖ hingenommen?

6. Warum wirft die FPÖ immer wieder mit Rücktrittsforderungen um sich, zieht jedoch selbst nie die Konsequenzen?

7. Wie lang darf die Skandalchronik des A. Mölzer noch werden, bevor er für die FPÖ nicht mehr tragbar ist?

8. Warum verweigern Strache und Vilimsky klare Stellungnahmen
zu den untolerierbaren Aussagen ihres Parteifreunds Mölzer?

9. Wann wird sich die FPÖ ihrer Verantwortung bewusst und zieht die längst überfälligen Konsequenzen?

10. Wie lange will Strache noch zaudern und zögern, statt endlich einen Schlussstrich zu ziehen?

"Klare Antworten auf diese Fragen sind längst überfällig. Die FPÖ hat bereits jeden Funken an Glaubwürdigkeit verspielt", so der ÖVP-General, und abschließend: "Die Causa Mölzer ist erst mit seinem Rücktritt erledigt. Mit seinen Verbal-Entgleisungen hat er sich für jegliches politisches Amt disqualifiziert. Was zu weit geht, geht zu weit."

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