Bundesminister Ostermayer: Die Erweiterung des Museumsquartiers ist ein zukunftsweisendes Projekt

Leopold Museum erhält Dachterrasse mit Veranstaltungsraum "MQ Libelle"

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass wir heute mit einem Erweiterungsbau für das Museumsquartier ein zukunftsweisendes Offensivprojekt vorstellen können", sagte Kulturminister Josef Ostermayer heute, Montag, im Rahmen einer Pressekonferenz im Wiener MuseumsQuartier. Gemeinsam mit Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und MQ-Direktor Christian Strasser stellte er die aktuellen Pläne zur Erweiterung des MuseumsQuartiers vor. Geplant sind eine öffentlich zugängliche Dachterrasse auf dem Leopold Museum mit Cafe sowie einem Dachaufbau, der neuen Raum für Kulturveranstaltungen bieten und aufgrund seiner Form und Konzeption "MQ Libelle" genannt werden wird.

"Mit Eva Schlegel und Brigitte Kowanz konnten zwei herausragende Künstlerinnen für die Gestaltung des neuen Kulturortes gewonnen werden", so Ostermayer. Eva Schlegel habe mit ihrem Entwurf dem geplanten Dachaufbau - durch die unregelmäßige Form und die lichtdurchflutete Glasfassade - eine kunstvolle Leichtigkeit verliehen. Die geplante Lichtinstallation von Brigitte Kowanz übertrage dieses Konzept noch weiter nach außen: "Indem die Installation über das Gebäude des Leopold Museums hinausragt, lädt es bereits von unten die Menschen zu einem Besuch ein."

Das Museumsgebäude werde durch den geplanten Ausbau auch von außen für alle zugänglich, so der Kulturminister: "Wir haben hier eine Win-Win-Situation. Das Museumsquartier gewinnt einen zusätzlichen Kulturraum, das Leopold Museum und die Stadt Wien erhalten eine neue Attraktion und den Besucherinnen und Besuchern des Areals wird ein weiteres Stück Lebensqualität im Zentrum der Stadt eröffnet." Auch Kulturstadtrat Mailath-Pokorny und MQ-Direktor Strasser betonten, dass mit diesem Projekt eines niederschwelligen Kulturzentrums das offene Konzept des Museumsquartiers weiter gestärkt werde.

Erfreulich sei außerdem, dass die geplanten Kosten von rund sechs Millionen Euro keine laufenden Budgets belasten würden: "Das Bauprojekt kann ausschließlich aus den Rücklagen des Museumsquartiers sowie aus Krediten finanziert werden, die in der Folge wieder durch Mieteinnahmen gedeckt sind", so Kulturminister Ostermayer und MQ-Direktor Strasser unisono. Der Baubeginn für die Dachterrasse und den rund 600 m2 großen Veranstaltungsraum "MQ Libelle" sei für den Frühherbst 2015 vorgesehen, die Fertigstellung sollte etwa ein Jahr später erfolgen können.

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