Bayr zu 20 Jahre Genozid in Ruanda: Gedenktag als Mahnung verstehen

"Ethnische Vielfalt nicht für eigene Machinteressen instrumentalisieren"

Wien (OTS/SK) - Heute vor 20 Jahren begann der Genozid in Ruanda. Mehr als 800.000 Menschen verloren im Zuge des systematischen Mordens ihr Leben. "Der 7. April ist als Mahnung zu verstehen. Als Mahnung, dass ethnische Auseinandersetzungen keinesfalls mit Gewalt zu lösen sind", ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, überzeugt. Der Genozid in Ruanda sowie das Versagen der Internationalen Gemeinschaft, Zivilisten zu schützen, dürfe nicht in Vergessenheit geraten. "Vielmehr heißt es, sicherzustellen, dass sich ein Völkermord dieses Ausmaßes sich nicht wiederholt", betont Bayr am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Konflikt zwischen dem Sudan und dem jungen Südsudan, sowie innerstaatliche Auseinandersetzungen in der demokratischen Republik Kongo werden auf ethnische Konflikte zurückgeführt, sagt Bayr. Politische EntscheidungsträgerInnen seien aufgefordert, "ethnische Vielfalt keines Falls für deren Machtinteressen zu instrumentalisieren und Konflikte zu schüren, sondern Vielfalt vielmehr als Bereicherung zu verstehen", unterstreicht Bayr. Die Garantie der Menschenrechte sowie ein Miteinander auf Augenhöhe seien laut der Nationalrastabgeordneten unabdingbar. (Schluss) sc

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001