Öffentliche Lesung bei Atomverhandlungen gegen Holocaustleugnung und Menschenrechtsverletzungen

STOP THE BOMB fordert Absage der Iran-Besuche von Kurz und Fischer

Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB veranstaltet am Dienstag, 8. April, 11:00 Uhr, beim Wiener Palais Coburg am Theodor-Herzl-Platz/Gartenbaupromenade 7, eine öffentliche Lesung anlässlich der Atomverhandlungen. Weitere Unterstützer sind die Israelitische Kultusgemeinde, Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich, Homosexuelle Initiative Wien u.a. Die Beiträge der Autoren Robert Schindel, Nahid Bagheri-Goldschmied, Amir Goodarzi und des DÖW-Experten Andreas Peham richten sich gegen das Schweigen angesichts der Holocaustleugnung und der brutalen Unterdrückung der Bevölkerung durch das iranische Regime.

Das Bündnis fordert zudem die Absage der Iran-Besuche von Außenminister Kurz und Bundespräsident Fischer, die nichts als eine Hofierung des homophoben, antisemitischen und frauenverachtenden Regimes sind. Fischer wäre das erste westliche Staatsoberhaupt seit 2005, das dem Regime die Ehre erweist. STOP THE BOMB-Sprecher Stefan Schaden: "Es ist ein Skandal, dass der Westen den fatalen Kuschelkurs gegenüber Teheran fortsetzt, selbst nachdem die Menschenrechtslage im Iran laut UNO immer schlimmer wird und Ali Khamenei abermals die Shoah in Zweifel zog. Holocaustleugner dürfen keine Gesprächspartner sein. Jedes Geschäft mit diesem Regime finanziert die Leugnung des nationalsozialistischen Massenmords."

Rudi Gelbard, einer der wenigen Überlebenden des KZ Theresienstadt, aus dessen Familie 19 Menschen ermordet wurden, zeigt sich entsetzt darüber, dass von der österreichischen Regierung kein Wort zu Khameneis Infragestellung des Holocaust zu hören ist: "Wann wird die Politik begreifen, dass Vernichtungsdrohungen gegen Israel und die Leugnung des Holocaust nicht unwidersprochen bleiben dürfen -egal von wem sie kommen und wo auf der Welt sie geäußert werden?" Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB, kritisiert die Gespräche mit Außenminister Zarif: "Über die massiven Bedenken Israels, das sich als allererstes im Visier des iranischen Nuklearprogramms befindet, wird bei den Verhandlungen schulterzuckend hinweggegangen. Auch dagegen wollen wir ein Zeichen setzen."

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