Darabos ad Mölzer: Strache hätte schon längst handeln müssen

FPÖ-Obmann toleriert rechtsextreme Äußerungen seiner Spitzenrepräsentanten

Wien (OTS/SK) - Darabos/EU/FPÖ/Mölzer/Strache/Rechtsextremismus Die Aussagen von Straches FPÖ-EU-"Spitzenkandidat" Mölzer gegenüber der Tageszeitung "Der Standard" stoßen bei SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos auf scharfe Kritik. Darin verteidigt Mölzer den NS-Terminus der "Umvolkung", seine rassistischen Beschimpfungen sowie seine Verharmlosung des NS-Terrorregimes. "Bei der FPÖ gibt es immer das gleiche Verhaltensmuster. Es werden eindeutige Signale an den ganz rechten Rand ausgesandt, so wie das Mölzer seit über zwei Jahrzehnten in regelmäßigen Abstanden macht - um sich anschließend als Opfer einer angeblichen öffentlichen 'Menschenhatz' zu stilisieren, wenn diese Aussagen verurteilt werden." Tatsache sei, so Darabos, dass Mölzer und Strache diejenigen sind, die Menschenhatz betreiben. "Denn sie verhetzen und hetzen gegen Zuwanderer, Menschen anderer Hautfarbe oder Minderheiten", machte Darabos deutlich. ****

"Wer NS-Kriegsverbrecher huldigt, von 'Umvolkung' spricht und am NS-Regime auch gute Seiten findet, der darf in demokratischen Parteien und in der Öffentlichkeit keinen Platz haben. Mölzer 'passieren' diese Äußerungen nicht, sondern er verwendet sie ganz bewusst, um eine extrem rechte Klientel anzusprechen". Dass derartige Aussagen von FPÖ-Chef Strache auch noch "toleriert, wenn nicht sogar gutgeheißen werden", spreche Bände über das Politikverständnis von Strache und seiner FPÖ. "Mölzer hat dem Ansehen unseres Landes massiv geschadet - und der FPÖ-Chef hat nichts dagegen unternommen. Es wird Zeit, dass Strache endlich handelt", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. (Schluss) mo/ps/ah

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