Weltgesundheitstag: Belakowitsch-Jenewein: Österreich muss in Vorsorge investieren

Gesundheitssystem leidet unter SPÖ-Scheinreformen

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages erinnert die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Belakowitsch-Jenewein daran, dass in Österreich immer noch die Reparaturmedizin im Vordergrund stehe, anstatt in Prävention zu investieren und damit auch mittel- und langfristig Kosten zu sparen. "Österreich muss in Vorsorgemedizin investieren. Derzeit machen wir das genaue Gegenteil dessen", so Belakowitsch-Jenewein.

So gebe es seit Jänner für Frauen unter 40 und über 75 Jahren überhaupt keine Möglichkeit mehr zur Mammografie im Sinne der Vorsorge zu gehen. Erst bei einem begründeten Verdacht, sprich wenn bereits ein Knoten ertastet werden könne, dürften diese Altersgruppen ein "Vorsorgeprogramm" in Anspruch nehmen, kritisierte Belakowitsch-Jenewein.

Aber auch bei den Kleinsten werde gespart. Bis heute gebe es keine Zahnvorsorgeuntersuchung im Mutter-Kind-Pass. "Kinder erleben immer öfter den ersten Zahnarztbesuch als schmerzhaft und frustrierend. Das muss nicht sein", so Belakowitsch-Jenewein.

Stattdessen versuche sich Gesundheitsminister Stöger in einer Schein-Reform nach der anderen. So sei seine neueste Idee, Personen mit Schmerzen bei den Wartezeiten vorzureihen, ein klassischer Populismusrülpser, denn diese Praxis werde von allen verantwortungsvollen Ärzten ohnehin angewendet, sagte Belakowitsch-Jenewein. "Nach der Gratis-Zahnspange, der gescheiterten ELGA, einer nicht stattfindenden Gesundheitsreform, der nächste Flopp, der nicht gesetzlich durchsetzbar sein wird, sondern nach wie vor im Ermessen der Ärzte liegen wird", zeigte Belakowitsch-Jenewein die Unsinnigkeit dieser Luftblase auf.

"Anstatt endlich in Prävention zu investieren, das Mehrklassensystem durch eine Zusammenlegung der Kassen zu bekämpfen, den niedergelassenen Bereich zu stärken und auszubauen, die Finanzströme zu bündeln und damit das Gesundheitssystem nachhaltig abzusichern, zieht sich Stöger auf Populismus und Scheinreformen zurück", so Belakowitsch-Jenewein.

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