SOS Mitmensch: Mölzer nahm bereits mehrfach die Hautfarbe von Fußballspielern aufs Korn

Klare Überlappungen zu rassistischen Ausfällen von "F. X. Seltsam"

Wien (OTS) - SOS Mitmensch präsentiert weitere Recherchen zum Fall Mölzer. "Mölzer hat sich in den vergangenen Jahren gleich mehrfach zur Hautfarbe von Fußballspielern geäußert. Sowohl thematisch, als auch in der Wortwahl gab es dabei klare Überschneidungen zum rassistischen "Zur Zeit"-Artikel über David Alaba", erklärt Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.

So diskutierte Mölzer am 14. Juni 2010 in seinem Blog, ob im Fußball überhaupt noch von Nationalmannschaften gesprochen werden könne, wenn "die französische Mannschaft nahezu insgesamt aus Schwarzafrikanern besteht" und "sogar die deutsche Nationalmannschaft mit zwei Türken und einem Schwarzafrikaner reüssiert". Die Wortwahl in Mölzers Blog gleicht dabei auffällig jener von "F. X. Seltsam" im Hetzartikel über Alaba. Beide Male ist in Bezug auf Sport abwertend von einem "Gladiatoren-Zirkus" (F. X. Seltsam in "Zur Zeit") bzw. "Gladiatoren-Kämpfen" (Mölzer in seinem Blog) die Rede.

Auch danach schneidet Mölzer in seinem Blog immer wieder das Thema Fußball an. Händeringend versucht der FPÖ-Politiker zu erklären, warum er seinem "schwarz-rot-goldenen Fußball" treu bleibt, obwohl es sich bei der deutschen Mannschaft inzwischen um eine "zeitgeistige Multikulti-Truppe" handelt, bei der "zwei Schwarzafrikaner", "ein Türke" und "zwei, die als Polen gehandelt werden" mitspielen. "So brave Durchschnittsdeutsche wie der Jungstar Müller, wie Schweinsteiger, wie Mertesacker, gehören bereits geradezu zur Minderheit in der deutschen Mannschaft", so Mölzer am 5. Juli 2010.

"Mölzers Blogeinträge zeigen einmal mehr, wie tief der FPÖ-Politiker im rassistischen Sumpf steckt. Schwarze Spieler in europäischen Mannschaften scheinen Mölzer generell zu irritieren Die Überlappungen mit den rassistischen Ausfällen gegen Alaba, die unter dem Pseudonym "F. X. Seltsam" veröffentlicht wurden, sind unverkennbar. Als politischer Mandatar ist Mölzer längst unzumutbar", so Pollak. "Inzwischen haben sich übrigens bereits mehr als 15.000 Menschen aus ganz Österreich der Anzeige Köhlmeiers gegen Mölzer angeschlossen", berichtet Pollak.

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