Darabos: Mölzer schadet Ansehen des Landes - und Strache sieht nur zu

"Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken" - Keine klare Abgrenzung der Strache-FPÖ vom rechten Rand

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos ist FPÖ-Chef Strache in Sachen Mölzer-Rücktritt absolut verantwortungslos. "Pseudo-Distanzierungen reichen sicher nicht aus. Strache hätte Mölzer nach seinen rassistischen Beschimpfungen und nach seiner NS-Verharmlosung schon lange aus dem Verkehr ziehen müssen. Der führungsschwache FPÖ-Obmann sieht aber nur untätig zu und nimmt damit in Kauf, dass dem Ansehen unseres Landes mit jedem Tag, den Mölzer noch in der Politik ist, schwerer Schaden zugefügt wird." Man müsse daher konstatieren, dass für die FPÖ gilt: "Der Fisch beginnt vom Kopf zu stinken. Es ist unerträglich, dass Strache und seine Partei nach wie vor nicht in der Lage sind, sich klar von Rechtsextremismus und Rassismus abzugrenzen." ****

Mölzer sei eine "Schande für Österreich" und habe als "Repräsentant unseres Landes im EU-Parlament nichts verloren". Generell sei es ein politisches Armutszeugnis, dass ausgerechnet aus den Reihen der FPÖ PolitikerInnen "ständig mit solchen Aussagen auffällig - manche sogar straffällig - werden".

Vor diesem Hintergrund sei es wohl kein Zufall, dass auch die internationalen Freunde der FPÖ immer wieder negativ auffallen. "Die gestrige Pressekonferenz der FPÖ mit Jugendvertretern der ultrarechten Parteien Front National, Vlaams Belang und den Schwedendemokraten hat einmal mehr gezeigt, dass die FPÖ sich ideologisch auch international an Europa- und Moslemhassern orientiert, die ihr Geschäft mit der Angst der Menschen machen und das gemeinsame Europa zerstören wollen." (Schluss) mo/ps/dm

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