Weltgesundheitstag 2014: Prävention statt Reaktion

Wien (OTS) - Der Welt-Gesundheitstag ist eine alljährliche Veranstaltung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die an den Gründungstag der Organisation im Jahr 1948 erinnern soll. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger nutzt diesen Anlass um über die wesentlichen Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung des österreichischen Gesundheitswesens - dem Ausbau der Gesundheitsförderung und Prävention - zu resümieren.

Mit dem Leitgedanken der WHO "Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert", die 1998 von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedet wurde und die auf der 1978 verabschiedeten "Alma-Ata-Deklaration" beruht, identifiziert sich die Sozialversicherung uneingeschränkt. Zugleich betont der Hauptverband, dass hierfür der Präventionsgedanke ein zentrales Anliegen sein muss. "Die geringsten Kosten verursachen Unfälle und Krankheiten, die vermieden werden. Daher ist jeder Euro, den wir in die Prävention investieren, bestens angelegt und zahlt in die künftige Entlastung des gesamten Gesundheitssystems ein - ganz abgesehen vom menschlichen Leid, das durch Vorsorgemaßnahmen vermieden oder gelindert werden kann", erklärt Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Veranlagung, Umwelt, Arbeitswelt und Medizin haben maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit. Unbestritten ist auch, dass jeder Mensch mit dem eigenen Lebensstil zu einem erheblichen Teil für die eigene Gesundheit mitverantwortlich ist. Ziel der Sozialversicherung muss es daher sein, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen für möglichst viele Menschen attraktiv zu machen sowie Impulse zu setzen, um diese Entwicklung voranzutreiben.

Bei zahlreichen Gesundheitsförderungsprojekten der einzelnen Sozialversicherungsträger liegen die bisherigen Schwerpunkte in den Bereichen Ernährung, Raucherentwöhnung, Bewegung und Zahngesundheitsvorsorge, betriebliche Gesundheitsförderung und Unfallverhütung. Die beste Vorsorge für die persönliche Gesundheit kann aber nur der Einzelne selbst treffen. Dazu muss man aber wissen, wie es um die eigene Gesundheit steht und in welcher Weise man die Gesundheit und das Wohlbefinden bewahren und fördern kann. Diesem Gedanken entsprechend, stellen die Sozialversicherungen Informationen und Tipps zu speziellen Themen der Gesundheitsförderung, die helfen sollen, gesund zu werden oder zu bleiben zur Verfügung.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Arzt durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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