WKÖ-Lorentschitsch warnt: "Maut-Ausweitung wäre ein hausgemachter Preistreiber"

Flächendeckende Nahversorgung in Österreich großteils übers niederrangige Straßennetz - Mehr Mautbelastung für Frächter würde in höheren Konsumausgaben münden

Wien (OTS/PWK232) - "Es spricht eine ganze Menge gegen die Ausweitung der Lkw-Maut in Österreich auf das niederrangige Straßennetz", gibt Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, zu bedenken: "Erstens die nicht vorhandene Treffsicherheit der Ausweitung: Man braucht nämlich nicht zu glauben, mit einer solchen Maßnahme den Durchzugverkehr einzudämmen."

"Vielmehr - und das ist der eigentlich relevante Punkt, der uns alle in Österreich treffen würde - erfolgt die Nahversorgung in unserem Land ja zu einem großen Teil über Bundes- bzw. Landesstraßen - und nicht über das Autobahnnetz, weil das ja bekanntlich nicht überall hinführt, wo Menschen auch mit Gütern versorgt werden wollen. Die Nahversorgung der Konsumenten würde dadurch deutlich verteuert", warnt Lorentschitsch.

"Daher wendet sich der Handel massiv gegen eine Maut-Ausweitung:
Das wäre eine hausgemachte Benachteiligung des Wirtschaftsstandortes und eine Verteuerung der täglichen Güter, die alle Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich treffen würde. Und das kann doch wohl niemand ernsthaft wollen", schließt die Vertreterin des heimischen Handels. (JR)

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