Ottenschläger zu flächendeckender LKW-Maut: Betriebe entlasten statt belasten!

Maßnahme würde komplizierte und teure Gesamtänderung des Systems bedeuten - Wettbewerbsfähigkeit der Transport-Betriebe stärken statt schwächen

Wien, 04. April 2014 (OTS) - Nachdem einige Landesverkehrsreferenten sich bei einem Treffen für die Evaluierung einer flächendeckenden LKW-Maut ausgesprochen haben, ruft der Wirtschaftsbund-Abgeordnete und ÖVP Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger zur Besinnung auf:
"Die österreichische Transportwirtschaft stößt bereits jetzt an ihre betriebswirtschaftlichen Grenzen. Wenn wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land halten wollen, brauchen wir Maßnahmen, die diesen Wirtschaftszweig stärken, statt ihn weiter zu belasten." Für eine flächendeckende LKW-Maut müsste das gesamte System geändert werden. Ottenschläger verweist in diesem Zusammenhang auf die Warnungen von Experten, dass dies uneinschätzbare finanzielle und bürokratische Folgen hätte. ****

"Die heimischen Transport-Unternehmen bezahlen bereits jetzt die höchsten Tarife im EU-Vergleich für das Straßennetz. Hinzu kommt, dass die Betriebe derzeit mit der Herausforderung konfrontiert sind, auf schadstoffarme LKW umzurüsten. Angesichts dieser teuren Investitionen sollte mehr an eine Entlastung der Transport-Branche gedacht werden, als sie jetzt zusätzlich zu belasten", so Ottenschläger. "Was Österreichs Wirtschaft, die Unternehmen und der Standort brauchen, sind sinnvolle Maßnahmen, die unsere Konjunktur ankurbeln, statt zu bremsen", appelliert der Wirtschaftsbund-Abgeordnete.

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