Zeitreise in die Tiefen der Stadt

Die wien.at-Serie stadtUNbekannt begibt sich auf die Spuren des dunkelsten Kapitels unserer Geschichte: die Luftschutzkeller der Inneren Stadt aus dem Zweiten Weltkrieg

Wien (OTS) - In Begleitung des Historikers, Marcello La Speranza und seiner kräftigen Taschenlampe ging es steile Kellerstiegen in zwei Altbauten der Wiener Innenstadt hinab.

Insgesamt 53 Mal wurde Wien 1944 und 1945 aus der Luft angegriffen, 110 Mal heulten die Luftschutz-Sirenen. Etwa 9.000 Menschen starben. Diese Zahl wäre ohne Luftschutzkeller unbestritten noch weit höher gewesen. Spuren aus der Zeit des Bombenkrieges sind noch heute, rund siebzig Jahre nachdem die Wiener Bevölkerung in Katakomben und Kellern Schutz suchte, erkennbar. "Die meisten Wienerinnen und Wiener wissen um ihre mehrere Etagen unterkellerten Häuser. Aber nur wenige wissen, dass dort unten bauliche Rudimente des Zweiten Weltkrieges schlummern. Vieles ist inzwischen umgebaut. Wie zum Beispiel der ehemalige Tiefbunker zur Garage unter dem Park des Friedrich-Schmidt-Platzes", erinnert La Speranza. Die Erforschung und Dokumentation - ein Wettlauf gegen die Zeit.

Der gesamte Text über die Luftschutzkeller der Inneren Stadt ist im Internet nachzulesen:
http://www.wien.gv.at/kultur/chronik/stadtunbekannt.html

Mehr Informationen über dieses Thema: www.marcellolasperanza.at

Pressebilder unter: www.wien.gv.at/pressebilder

Ein Video dazu ist online auf: www.wien.at/tv

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Barbara Hecher, Stadtredaktion
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