Sitzung der ÖH Bundesvertretung: Gemeinsam gegen Zugangsbeschränkungen

Zugangsbeschränkungen sind die falsche Antwort auf das Kaputtsparen der Hochschulen

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) hat sich heute im Zuge der Bundesvertetungssitzung erneut offiziell gegen Zugangsbeschränkungen ausgesprochen. Beschränkungen sind enorm sozial selektiv und schrecken vor allem jene Studierende ab, die aus einem Nicht-Akademiker_innenhaushalt kommen. Weiters ist die Entscheidung, welche Studienfelder auf welche Zahlen beschränkt werden, nicht logisch begründbar. "Mit dem Beschluss wollen wir uns klar gegen die Ankündigung der Bundesregierung, die Studienplatzfinanzierung auszuweiten, stellen," stellt Florian Kraushofer vom ÖH Vorsitzteam klar.

Durch Hürden und Abschreckung werden weit mehr Studieninteressierte an einem Studium gehindert als im Gesetz vorgesehen. Mit dem Auslaufen der Bestimmungen zur sogenannten "kapazitätsorientierten Studienplatzfinanzierung" im Universitätsgesetz, muss auch der Spuk Zugangsbeschränkungen ein Ende finden. "Wir betrachten Zugangsbeschränkung als die falsche Antwort auf das Kaputtsparen der Hochschulen. Die finanziellen Probleme der Universitäten dürfen nicht auf dem Rücken der Studierenden gelöst werden, es braucht eine ausreichende Finanzierung," so Kraushofer abschließend.

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