FP-Gudenus: Selbstbeweihräucherung, aber keine Ergebnisse in Rust

SPÖ lobt sich für nicht getane Arbeit

Wien (OTS/fpd) - Die heutige Klubklausur der Wiener SPÖ in Rust ist einmal mehr nichts weiter als eine reine Selbstbeweihräucherungsveranstaltung. "Wenn sich die Genossen gegenseitig auf die Schulter klopfen und dazu beglückwünschen, wie gut in Wien alles läuft, dann muss man sich schon fragen, wie abgehoben die Roten mittlerweile sind", sagt der Klubobmann der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus.

In Wien liegt vieles im Argen, wie etwa die stetig steigenden Abgaben und Gebühren, Mieten, für die immer mehr Wienerinnen und Wiener schon die Hälfte ihres Gehalts aufwenden müssen und eine Arbeitsmarktpolitik, die de facto nicht existent ist. "Bundeskanzler Faymann, scheinbar ganz auf Schiene der Brüsseler Eurokraten, hat offenbar keine Ahnung wovon er spricht, wenn er die Wiener Arbeitsmarktpolitik lobt. Es hätte schon gereicht, sich die aktuellen Arbeitslosenzahlen anzusehen, um zu realisieren, dass in Wien diesbezüglich alles schief läuft", ist Gudenus empört.
Auch die Einführung von gratis Nachhilfestunden für schwache Schüler ist nicht viel mehr als der krampfhafte Versuche, über die missratene, rote Bildungspolitik und die daraus resultierende Schulmisere hinwegtäuschen zu wollen.

Als Wiener kommt man sich allerdings zu Recht gepflanzt vor, wenn Stadträtin Wehsely nun aus Rust tönt, dass bis zum Jahr 2030 "Spitzenmedizin" in Wien angeboten werden soll. "Wehsely ist offenbar so fernab jeder Realität, dass es in Wahrheit nur schwer zu glauben ist! Bevor hier großtrabend Neuerungen versprochen werden, wäre es dringend notwendig, sich allen voran den alten, bekannten Baustellen am Medizinsektor zu widmen", fordert Gudenus mit Blick auf den akuten Ärztemangel und die von der EU angestrebte Klage betreff der Ärztedienstzeiten.

Die Ideen und angestrebten Neuerungen der SPÖ nach ihrer Klausur zeigen deutlich, wie sehr an der Bevölkerung vorbei regiert wird. Die Bedürfnisse der Wienerinnen und Wiener werden nicht im Geringsten thematisiert, mehr als Schönfärberei ist der sprachliche Auswurf der Pressekonferenz nicht gewesen. "Der rote 'Arbeitsausflug' an den Neusiedler See verkommt immer mehr zu einem Champagnisieren auf Kosten der Steuerzahler", sagt Gudenus abschließend, "denn anders ist diese vollkommene Fehlwahrnehmung der SPÖ nicht zu verstehen." (Schluss)

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